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PEP-Web Tip of the Day

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Sommer (1952). Stokvis, Bertbold: Observations of an Amsterdam Psychiatrist during the Nazi Occupation of 1940-1945. Monatsschrift für Psychiatrie und Neurologie. Vol. 122. Fasc. 4/5. Okt./Nov. 1951.. Psyche – Z Psychoanal., 6(4):70-71.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):70-71

Stokvis, Bertbold: Observations of an Amsterdam Psychiatrist during the Nazi Occupation of 1940-1945. Monatsschrift für Psychiatrie und Neurologie. Vol. 122. Fasc. 4/5. Okt./Nov. 1951.

Review by:
  Sommer

Der Verfasser beschreibt Fälle, die er aus einer großen Anzahl von jüdischen Patienten seiner Privatpraxis auswählte und von denen die meisten bessergestellten Kreisen angehörten. Er beschränkt sich dabei auf ihr Verhalten und die von ihm in den letzten. Monaten des Jahres 1942 durchgeführte Therapie.

Als die Gefahr für die Juden immer größer wurde, stieg die Patientenzahl täglich an. Die Reaktionen auf die durchgeführten Deportationen waren verschieden: in vielen Fällen traten exogene reaktive Depressionen auf, die verschiedensten Formen von hysterischen Reaktionen, auch die Neigung zum versuchten und durchgeführten Suizid — gelegentlich von sehr theatralischem Charakter. Bei Personen, die schon vorher durch eine Disharmonie ihrer Persönlichkeit aufgefallen waren, traten während dieser spannungsgeladenen Unsicherheit psychopathische Reaktionen auf, auch die Zahl der neurasthenischen Symptome wuchs an. Wie nicht anders zu erwarten war, verschlimmerten sich die Fälle von Angina pectoris und essentieller Hypertonie durch die furchtbare Spannung. Die ständig drohenden Razzien beeinflußten die Agoraphobie sehr ungünstig, die Patienten sahen ihre Angst konkret werden. Die psychotische Symptomatik wuchs an und veränderte sich durch die Ereignisse und Umstände. Verwirrtheitszustände, Wahnideen paranoiden Charakters waren nicht selten.

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