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Boor, S. (1952). KINDERTHERAPIE: Finch, Stuart, M.: Psychosomatische Probleme bei Kindern. The Nervous Child, Band 9, Nr. 3, 1952.. Psyche – Z Psychoanal., 6(4):74.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):74

KINDERTHERAPIE: Finch, Stuart, M.: Psychosomatische Probleme bei Kindern. The Nervous Child, Band 9, Nr. 3, 1952.

Review by:
Seemann-de Boor

Die „modern“ gewordene psychosomatische Betrachtungsweise kann auch in der Pädiatrie angewendet werden, obzwar psychosomatische Erkrankungen im Kindesalter seltener sind. Denn erstens ist die kindliche Persönlichkeit noch in ständiger Entwicklung begriffen, während die des Erwachsenen weitgehend starr und statisch geworden ist. Zweitens muß eine emotionelle Störung über längere Zeit bestehen, bevor sie zu Dysfunktionen und schließlich sogar zu organpathologischen Veränderungen führt. Und drittens sind bestimmte Triebe, wie z. B. das Streben nach Abhängigkeit, beim Kinde noch normal, während sie beim Erwachsenen weitgehend verdrängt werden müssen. Von entscheidender Bedeutung für die Pathogenese ist ferner die Eltern-Kind-Beziehung (Benedek). Im speziellen Teil der Arbeit gibt der Verfasser eine kurze Übersicht der wichtigsten psychosomatischen Störungen beim Kinde. Interessant erscheint uns bei der Besprechung der Fettsucht, daß eine Behandlung dann besonders schwierig und wenig aussichtsreich ist, wenn die Eltern der Patienten ebenfalls fettsüchtig sind.

Verfasser teilt die Ansicht zahlreicher Kindertherapeuten, daß bei Kleinkindern eine Behandlung der Mutter vorzuziehen ist. Er hält es auch für durchaus möglich, daß ein Kinderarzt, der über eine gewisse Grundausbildung in der Tiefenpsychologie verfügt, inzipiente psychosomatische Konflikte selbst behandeln kann. Die in einem vorsichtigen und apologetisch klingenden Ton gehaltene Besprechung des Themas zeigt uns, daß auch in den Vereinigten Staaten die psychosomatische Betrachtungsweise in der Kinderheilkunde noch vielfach ablehnendem Widerstand begegnet.

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