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Nielsen (1952). Bry, Thea: Varieties of Resistance in Group Psychotherapy. Intern. Journal of Group Psychotherapy, Nr. 2, June 1951.. Psyche – Z Psychoanal., 6(4):76-78.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):76-78

Bry, Thea: Varieties of Resistance in Group Psychotherapy. Intern. Journal of Group Psychotherapy, Nr. 2, June 1951.

Review by:
  Nielsen

Die Gruppentherapie wendet zum größten Teil Begriffe und Techniken an, die in der individuellen Psychotherapie entwickelt wurden. Zum Teil mußte die Technik aber modifiziert oder neu entwickelt werden. Hier sollen Formen des Widerstandes beschrieben werden, die in der Gruppentherapie neu auftreten oder durch sie charakteristisch modifiziert werden.

Es werden diskutiert: die Äußerungsformen des Widerstandes, die Funktion des Widerstandes im therapeutischen Prozeß und die Technik, den Widerstand in der Gruppenzusammensetzung zu behandeln. Es handelt sich um erwachsene Patienten, die vorwiegend an Psychoneurosen leiden und ambulant behandelt werden. Es wird eine psychoanalytisch orientierte Interview-Technik angewandt mit dem besonderen Ziel der Beobachtung und Deutung der Beziehungen innerhalb der Gruppe.

Die Verfasserin beschreibt zunächst verschiedene Arten des Widerstandes, die auch aus der individuellen Therapie bekannt sind: Schweigen, Über-Symptomesprechen, Rationalisierung, aggressive Reaktion auf eine Deutung, kurz alles, was die neurotischen Mechanismen vor dem therapeutischen Zugriff schützt. Fenichel unterscheidet zwei grundlegende Formen des Widerstandes, den akuten Widerstand und den Charakterwiderstand. Der akute Widerstand richtet sich gegen besondere Suggestionen und Interpretationen. Wenn sich z. B. die Gruppe tiefen Konflikten nähert, gibt es verschiedene Formen, sich der Diskussion zu entziehen. Der Charakterwiderstand ist dagegen unabhängig von irgendeiner akuten Provokation. Wenn ein Patient auf alle Äußerungen des Therapeuten und der anderen Mitglieder aggressiv reagiert, so ist es unwahrscheinlich, daß diese Äußerungen alle seinen zugrunde liegenden Konflikt berühren. Es ist wahrscheinlicher, daß die Haltung des Patienten ein Ausdruck des neurotischen Verteidigungssystems seines Ich ist, das im therapeutischen Prozeß als Charakterwiderstand wirkte.

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