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Schmaltz, G. (1952). DAS „VERITATEM FACERE“ DES AUGUSTINUS ALS WESEN DES REIFUNGSVORGANGES: (Mit einem kasuistischen Beitrag zur „Kurztherapie“). Psyche – Z Psychoanal., 6(5):304-319.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(5):304-319

DAS „VERITATEM FACERE“ DES AUGUSTINUS ALS WESEN DES REIFUNGSVORGANGES: (Mit einem kasuistischen Beitrag zur „Kurztherapie“)

Gustav Schmaltz

I

Es gibt in den Confessionen des Augustinus eine merkwürdige Stelle, welche also lautet: „Ecce enim veritatem dilexisti, quoniam qui facit earn, venit ad lucem. Volo earn facere in corde meo cpram te in confessione …“ (Siehe, du [Gott] liebst wirklich die Wahrheit, weil nämlich der, welcher sie macht, zum Lichte gelangt. Ich will sie machen in meinem Herzen vor dir im Bekennen …) Diese Stelle ist für den Leser zunächst überraschend, wenn er sich der augustinischen und allgemein christlichen Auffassung einer Urwahrheit erinnert, einer stabilis oder aeterna veritas, die nur in Gott ist, und von der sicherlich nicht gesagt werden kann, daß sie „gemacht“ werden könne.

Augustinus war einer der größten Psychologen des Abendlandes. Er war kein systematischer und kaum ein spekulativer, jedoch ein wesentlich empirischer Psycholog Damit wird alles, was er in dieser Hinsicht geleistet hat, für uns Heutige im eminenten Sinne wichtig.

Augustinus schöpft seine Erfahrungen aus dem „cor meum“, dem eigenen Herzen, von dem er nicht müde wird zu bekennen, daß in ihm zugleich das Allgemein-Menschliche, das „cor humanuni“ erscheine. Dessen „profunditas“ zieht ihn unaufhörlich an, zugleich erschreckt sie ihn, so wie es auch uns häufig geschieht, wenn wir mit den Äußerungen des Unbewußten in Berührung kommen.

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