Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To quickly go to the Table of Volumes from any article…

PEP-Web Tip of the Day

To quickly go to the Table of Volumes from any article, click on the banner for the journal at the top of the article.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Riemann, F. (1952). ÜBER NEUROSENSPEZIFISCHE ANWENDUNG DER PSYCHOANALYTISCHEN TECHNIK. Psyche – Z Psychoanal., 6(6):336-350.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(6):336-350

ÜBER NEUROSENSPEZIFISCHE ANWENDUNG DER PSYCHOANALYTISCHEN TECHNIK

Fritz Riemann

Im Folgenden soll gefragt werden, ob wir heute in der Lage sind, auf Grund der Kenntnis der Neurosestrukturen etwas wie eine neurosenspezifische Anwendung der psychoanalytischen Methode angeben zu können, und wie eine solche jeweils bei den verschiedenen Neurosen auszusehen habe. Die Grundlage der psychoanalytischen Technik ist im Laufe der Jahrzehnte nicht wesentlich verändert worden: wir lassen heute noch, wie dies Freud als das Angemessenste empfahl, unsere Patienten sich entspannt hinlegen und fördern sie auf, in dieser Lage „frei zu assoziieren“, alles mitzuteilen, was ihnen dabei durch den Kopf geht — Gedanken, Bilder, Gefühle, Erinnerungen, Körpersensationen — kurz, alles, was sie im Daliegen erleben. Unsere Erwartungsvorstellung ist dabei, daß dieses lockere Assoziieren wie nach dem Gesetz einer seelischen Schwerkraft auf die Erlebniskomplexe hinzielt, die im Kranken nicht verarbeitet sind und daher pathogen wirken, daß im Assoziieren und Wiedererinnern, Wiederbeleben solche Inhalte ins Bewußtsein gehoben und nun verarbeitet werden können. Eine weitere Erwartungsvorstellung ist, daß es dabei wesentlich auch zum Wiedererinnern vergessener, verdrängter früher Erlebnisse kommt und damit nicht erledigte seelische Konflikte nachträglich verarbeitet und aufgelöst werden können. Eins der wichtigsten Hilfsmittel ist der Traum und die zu ihm gebrachten Assoziationen, in manchen Fällen auch das Malen und Zeichnen der Patienten.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.