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Ringel, E. Spiel, W. (1952). ZUR PROBLEMATIK DES UNBEWUSSTEN VOM STANDPUNKT DER INDIVIDUALPSYCHOLOGIE: Aus der Psychiatrisch-Neurologischen Univ.-Klinik Wien, Vorstand Prof. Dr. H. Hoff. Psyche – Z Psychoanal., 6(6):378-388.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(6):378-388

ZUR PROBLEMATIK DES UNBEWUSSTEN VOM STANDPUNKT DER INDIVIDUALPSYCHOLOGIE: Aus der Psychiatrisch-Neurologischen Univ.-Klinik Wien, Vorstand Prof. Dr. H. Hoff

E. Ringel und W. Spiel

Eine scharfe Umgrenzung der Bedeutung und Aussage von tragenden Begriffen eines Systems ist eine unabdingbare Forderung für ein exaktes Arbeiten. Wir wollen uns in unserer Untersuchung die Problemstellung vorlegen, in welchem Sinne die Individualpsychologie „Unbewußtes“ verstanden haben will, und ob sie ein solches überhaupt kennt. Letzteres zu erweisen scheint nötig, da man sie fälschlicherweise als rationalistisch bezeichnet hat und ihr eine unbewußte Dynamik abspricht. Dies hat Speer festgestellt, ebenso Froeschels, Niedermeyer sowie Caruso, um nur die namhaftesten Autoren zu nennen. Ohne zu dieser Kritik vorläufig näher Stellung zu nehmen, möchten wir betonen, daß wir für sie dankbar sind, da sie mit die Anregung gab, uns diesem Thema eingehender zu widmen. Es galt nämlich folgende Frage zu klären: Darf sich die Individualpsychologie überhaupt zu den tiefenpsychologischen Systemen rechnen, also zu jenen, die sich um die Aufdeckung unbewußter psychischer Vorgänge bemühen und die in ihrer Betrachtung der seelischen Phänomene unbewußten Vorgängen eine besondere Bedeutung beimessen? Dazu wird nachzuweisen sein, daß es für sieein Unbewußtes in irgendeiner Form gibt und wie es beschaffen ist. Die erste Frage, die sich aber erhebt, ist folgende: Gibt es überhaupt unbewußtes Seelenleben, und wie können wir von ihm erfahren?

Das, was wir allgemein als unbewußt bezeichnen, ist durch etwas Negatives näher umschrieben, nämlich, daß ihm ein konstitutives Merkmal des Bewußtseins mangelt, und zwar die Bewußtheitsqualität.

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