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Stern, E. (1952). DER THEMATIC APPERCEPTION TEST (TAT) ALS HILFSMITTEL DER PSYCHOTHERAPIE: Auf Grund von Forschungen am Centre National de la Recherche Scientifique. Psyche – Z Psychoanal., 6(7):465-479.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(7):465-479

DER THEMATIC APPERCEPTION TEST (TAT) ALS HILFSMITTEL DER PSYCHOTHERAPIE: Auf Grund von Forschungen am Centre National de la Recherche Scientifique

Erich Stern

Unter den Methoden zur Erforschung der Persönlichkeit scheint mir der Thematic Apperception Test von Murray eine besondere Rolle zu spielen. Er gibt uns nicht nur ein Bild von der Struktur der Persönlichkeit wie andere Testmethoden, z. B. der Test von Rorschach, er gibt uns in der Mehrzahl der Fälle auch einen Einblick in die Natur der Konflikte der Persönlichkeit und in zahlreiche Geschehnisse und Ereignisse, die ihr Leben bestimmt haben, ja er gestattet in manchen Fällen das Nachzeichnen der Lebensgeschichte des Individuums mit vielen wesentlichen Details.

Obgleich der Test in erster Linie eine diagnostische Aufgabe hat, indem er eine Einsicht in die Natur und die Bedingungen der Persönlichkeitskonflikte zu geben sucht, so hat man doch schon bald erkannt, daß er auch ein wertvolles therapeutisches Hilfsmittel darstellen kann. Darauf weist bereits Tomkins in seiner Monographie hin. Es muß hier ganz allgemein angemerkt werden, daß man da, wo es sich um das Psychische handelt, die Diagnostik überhaupt nicht so scharf von der Therapie trennen kann, wie dies etwa in der somatischen Medizin gilt. Das Aufdecken der Konflikte hat bereits eine befreiende Wirkung auf den Patienten, und schon das Erzählen von Geschichten und das Aussprechen gewisser Geschehnisse erleichtert ihn nicht selten, auch wenn man keinerlei Deutungen gibt; aber darüber hinaus kann der Inhalt der von dem Patienten erzählten Geschichten als Ausgangspunkt für therapeutische Besprechungen oder auch für Assoziationen im Sinne der Psychoanalyse benutzt werden.

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