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Mitscherlich (1952). JUGENDPSYCHOLOGIE: Zulliger, Hans: Heilende Kräfte im kindlichen Spiel. Stuttgart (Klett) 1952, 136 Seiten, DM 9.50.. Psyche – Z Psychoanal., 6(8):99.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(8):99

JUGENDPSYCHOLOGIE: Zulliger, Hans: Heilende Kräfte im kindlichen Spiel. Stuttgart (Klett) 1952, 136 Seiten, DM 9.50.

Review by:
  Mitscherlich

In dieser Zeitschrift trotz der in Heft 10 und 11 des Jahrgangs V gegebenen Ausschnitte nochmals auf Zulligers neuestes Buch aufmerksam zu machen, scheint eine Pflicht. Es gibt in der psychoanalytischen Literatur nicht allzu viele Dokumente von derartiger Beobachtungsgenauigkeit und noch weniger von solch einer faszinierenden Darstellungskunst des Beobachteten; und fast gar keines, in dem die Alltagswelt des Kindes in Familie, unter Geschwistern, in Schule, Kumpan- und Bandenverhältnis so unmittelbar zum Inhalt wird. Zulliger ist der geniale Zuschauer und Mitspieler, dem sich all das wie von selbst eröffnet, und das ist eine ganz andere Fähigkeit als jene, in der die Wirklichkeit nach einem Denkschema, nach einer Theorie betrachtet und dann, wo sie sich nicht fügt, monoman vergewaltigt wird. Zulligers Lebenswerk und darin auch besonders dieses Buch gehört zu den überzeugendsten Dokumenten dafür, daß die psychoanalytische Theorie aus einer genialen Aufmerksamkeit für Wirklichkeit hervorgegangen ist, daß diese am Anfang stand und nicht eine verfrühte Abstraktion. Er bestätigt dies in vielem dadurch, daß er an Orten findet, an denen zahllose Beobachter unberührt vorübergingen.

Für den eigentlichen Kenner der Entwicklungsgeschichte der Psychoanalyse ist Zulligers Auffassung, daß eine Kinderpsychotherapie „ohne Deuten unbewußter Inhalte“ möglich ist, äußerst anregend.

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