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Helwig (1952). Jäger, Charlotte und Hurder, Richurd: Kleiner Führer durch die Graphologie. Freiburg-München (Karl Alber) 1951. 112 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 6(8):130-131.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(8):130-131

Jäger, Charlotte und Hurder, Richurd: Kleiner Führer durch die Graphologie. Freiburg-München (Karl Alber) 1951. 112 Seiten.

Review by:
  Helwig

Ein kurzgefaßtes Kompendium der als gesichert zu betrachtenden graphologischen Merkmale, sowohl der ganzheitlichen wie der einzelnen. Das Buch will keine wissenschaftliche Leistung, sondern eine praktische Zusammenstellung von Resultaten sein. Nach einer guten Einführung — erstes Eindrucksurteil, Strichführung und Strichqualität, Versteifungsgrade (nach Pophul) — folgen Abbildungen der Schriftnormen verschiedener Zeiten (1854 bis heute). Man muß sie kennen, weil die individuelle Schrift ja immer auch eine Auseinandersetzung mit diesen jeweils in der Schule erlernten Schriftnormen ist. Dann folgt der eigentliche Inhalt: die Schriftmerkmale. Bei jedem Merkmal wird zunächst eine exakte graphische Bestimmung und terminologische Klärung gegeben. So wird, um ein Beispiel zu geben, beim Merkmal „Größe“ zuerst gesagt, was man darunter zu verstehen hat, wie sie zu messen ist, was die heutige Schulnorm ist, wie die Unterschiede der Geschlechter sich auswirken usw. usw. Dann folgen zuerst einige „Schlagworte“, die den Kreis der Bedeutung ungefähr umreißen. (Bei der Größe ist das: Selbstgefühl, Darstellungswille, Ausdehnungsdrang.) Dann Einzelnes: bei großer Schrift sechs große Unterabteilungen: Kraft, innerer Antrieb, Täter, vornehm, Angeber, Schwärmer. Dann reichhaltige Unterteilungen: z. B. bei der Kraft: vitale Energie, Schwungkraft, Herrennatur, befiehlt gern, barsch, ungeschlacht (besonders bei Druck), Freude an der Bewegung, ungeniert, naiv, kindlich, schlaksig usw. Es sind also keine Tabellen, die die einzelnen Deutungen logisch ableiten (wie Kluges es tat), sondern Zusammenstellungen empirischer Erfahrungen.

Da das Buch in keiner Weise die Ableitungen dieser Bedeutungen ersetzt, wie sie die führenden Graphologen gegeben haben, ist dieser „Extrakt“ nicht etwa als Lehrbuch, und durchaus nicht als „erste Einführung“ zu benutzen.

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