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Roellenbleck (1952). Dürckheim-Montmartin, Karlfried Graf von: Im Zeichen der Großen Erfahrung. München-Planegg (Otto Wilhelm Barth) 1951. 216 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 6(8):133-135.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(8):133-135

Dürckheim-Montmartin, Karlfried Graf von: Im Zeichen der Großen Erfahrung. München-Planegg (Otto Wilhelm Barth) 1951. 216 Seiten.

Review by:
  Roellenbleck

Das Buch gibt eine Überwindung des eindimensionalen Denkens, wie dieses in den Theorien Freuds, Jungs usw. als selbstverständlich vertreten wird, und zwar durch Dürckheims Nachweis, daß der metaphysische Charakter der Welt wie des Menschen empirisch erfahren werden kann. Damit gewinnt Dürckheim den Boden, auf dem Religiosität erwachsen kann, echte, gegründete, verpflichtende Religiosität. Gelingt es dem Menschen, diese religiöse „Gestimmtheit im Grunde“ — wieder — zu erreichen, dann ist er gefeit gegen das Nichts, dann hat die Krise ihre Gewalt über ihn verloren, dann kann er — wieder — heil und ganz werden.

Wie Dürckheims mit Vorliebe verwendeter Ausdruck es bezeichnet, bewegt sich sein Mühen um den Menschen im „vortheologischen Raum“. Im vortheologischen, keineswegs im vorreligiösen Felde. Eine solche Beschränkung ist, wenn als methodologische Begrenzungerkannt und bejaht, durchaus legitim und zielt auf ein Anliegen, das aller christlichen Glaubenslehre wohl vertraut ist: das Erwecken des obsequium rationabile. Hierunter versteht die christliche Theologie den Sachverhalt, daß ausnahmslos allen Menschen aller Zeiten und Zonen das Vermögen eingeschaffen ist, allgemein religiöse, jeden „späteren“ Offenbarungsglauben tragende Erfahrungen zu machen, sowie die Verpflichtung des Menschen, sich gehorsam, eindeutig und ohne Vorbehalt hinter diese seine Erfahrungen zu stellen.

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