Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To share an article on social media…

PEP-Web Tip of the Day

If you find an article or content on PEP-Web interesting, you can share it with others using the Social Media Button at the bottom of every page.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Bräutigam (1952). PSYCHOTHERAPIE UND TIEFENPSYCHOLOGIE: Bilz, Rudolf: Rolle und Szene im menschlichen Dasein. Psychologische Rundschau, III/4, 1952, Seite 281-290.. Psyche – Z Psychoanal., 6(8):142-143.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(8):142-143

ZEITSCHRIFTEN IN ÜBERSICHT

PSYCHOTHERAPIE UND TIEFENPSYCHOLOGIE: Bilz, Rudolf: Rolle und Szene im menschlichen Dasein. Psychologische Rundschau, III/4, 1952, Seite 281-290.

Review by:
  Bräutigam

Bilz stellt sich in dieser Arbeit die Aufgabe, die Verknüpfung von Leiblichem und Seelischem im menschlichen Dasein darzustellen. „Das vitale Dasein vollzieht sich im Anonymen, unsere Begriffswelt versucht es zu packen und ‚abzuschildern‘.“ Er bedient sich dazu der sprachlichen Metaphorik des Theaters, indem er von „Rollen“ und „Szenen“ spricht. Benutzt werden diese Ausdrucksweisen, um Triebe und Instinkthandlungen mit der sie untermalenden Emotionalität und damit die Partizipation zwischen Subjekt und Objekt darzustellen. Es gibt urszenische oder vitale Rollen, die das Repertoire unserer physiologischen Bedürfnisse zu bewältigen haben. Auf der anderen Seite stehen in unserer leiblichen Organisation „identische Exekutiven“, durch leib-seelische Erbkoordinationen gegeben und in den neuromuskulären und innersekretorischen Apparaturen sich manifestierend. Mit der leiblichen Organisation und den peristatischen Bedingungen sind „Gegenrolle, Ort der Handlung, Spieldauer und Termin“ gegeben. Dem Verfasser ist es sehr wichtig zu betonen, daß hinter den „Augenlöchern“ der Maske des ephemeren Menschen, die wir von Rolle zu Rolle tragen, ein inneres Auge steht. So oft wir einen Szenenwechsel vollziehen müssen, eines bleibt konstant: das letzte innere Ich. Es steht für das Wie meiner vollzogenen und zukünftigen Rollen in der Verantwortung.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.