Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see translations of Freud SE or GW…

PEP-Web Tip of the Day

When you hover your mouse over a paragraph of the Standard Edition (SE) long enough, the corresponding text from Gesammelte Werke slides from the bottom of the PEP-Web window, and vice versa.

If the slide up window bothers you, you can turn it off by checking the box “Turn off Translations” in the slide-up. But if you’ve turned it off, how do you turn it back on? The option to turn off the translations only is effective for the current session (it uses a stored cookie in your browser). So the easiest way to turn it back on again is to close your browser (all open windows), and reopen it.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Ruffler (1952). Dührssen, Annemarie: Zur Frage der Häufigkeit zwangsneurotischer und hysterischer Strukturen bei Männern und Frauen. Ztschr. Psychotherapie, Stuttgart, 1. Jahrgang 1951, Heft 6, Seite 247 bis 253.. Psyche – Z Psychoanal., 6(8):143-144.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(8):143-144

Dührssen, Annemarie: Zur Frage der Häufigkeit zwangsneurotischer und hysterischer Strukturen bei Männern und Frauen. Ztschr. Psychotherapie, Stuttgart, 1. Jahrgang 1951, Heft 6, Seite 247 bis 253.

Review by:
  Ruffler

Die Untersuchung bezieht sich auf 672 große laufende Analysen des Berliner Zentralinstituts für psychogene Erkrankungen im August 1950. Als zentral charakterisierender Gesichtspunkt wurde hier in die Diagnostik die Zuteilung zu speziellen neurotischen Strukturen eingeführt, z. B. zu zwangsneurotischen und hysterischen Strukturen. Dabei entfielen bei 401 weiblichen und 271 männlichen Patienten

158 auf die hysterische Struktur
39 auf die zwangsneurotische Struktur
380 Kranke zeigten Mischstrukturen
95 Patienten waren in Splitterzahlen unter andere Strukturbilder einzuordnen.

Nach Geschlechtern getrennt und in Prozenten ausgedrückt, ergab sich:

  Misch. Hy. Zwang. andere Strukturbilder
Männer: 61,15% 14% 9,00% 15,85%
Frauen: 53% 30% 4,25% 12,25%

Bei dem vorliegenden Patientenkreis findet sich also Hysterie bei Frauen in einem etwa doppelt so hohen Prozentsatz wie bei Männern, während die Männer einen erheblich höheren Prozentsatz an Zwangsstrukturen aufweisen als die Frauen. Innerhalb der einzelnen Geschlechter ist die hysterische Struktur bei Frauen etwa 7mal häufiger als die Zwangsstruktur; bei den Männern überwiegen ebenfalls die hysterischen Strukturen die Zwangsstrukturen, aber nicht einmal um das Doppelte.

Diese Befunde werden neurosenpsychologisch in folgender Weise interpretiert: Die zwangsneurotische Struktur hängt genetisch eng zusammen mit Entwicklungsstörungen im 2.—3. Lebensjahr, „in der Zeit, in der die sich entwickelnden und formenden Handlungsimpulse die soeben reifende Motorik zum Vehikel haben“.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.