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Seemann-de Boor (1952). Sterba, Editha: Über die Aufgaben der beratenden Kinderanalytikerin. American Journal of Orthopsychiatry, Vol. XXII, Nr. 1, January 1952.. Psyche – Z Psychoanal., 6(8):148.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(8):148

Sterba, Editha: Über die Aufgaben der beratenden Kinderanalytikerin. American Journal of Orthopsychiatry, Vol. XXII, Nr. 1, January 1952.

Review by:
  Seemann-de Boor

E. Sterba, früher Mitarbeiterin an der Kinderberatungsstelle der Wiener Psychoanalytischen Gesellschaft, berichtet auf der 29. Jahrestagung der amerikanischen orthopsychiatrischen Gesellschaft über ihre Erfahrungen und Probleme als analytische Beraterin von Angehörigen der in den USA so weitverbreiteten Berufsgruppe der „social worker“. Wenn man mit der in den Staaten hochentwickelten Institution der Child Guidance vertraut ist, die hierarchisch voneinander abgestuften Funktionen der social worker, case worker, supervisor und an der Spitze autoritativ stehenden psychoanalytischen „consultants“ kennt, kann man die von der Verfasserin aufgezeigte Problematik verstehen. Die Darstellung entwickelt sich an Hand von drei Fällen konsultierender Beratung von Sozialfürsorgern durch den Psychoanalytiker. Die entstehende Beziehung zwischen diesem und dem um Rat bittenden Fürsorger gleicht mutatis mutandis der Beziehung zwischen Therapeut und Patient in der analytischen Situation. Deshalb kritisiert die Autorin jede voreilige Interpretation, also Deutung des vom Sozialfürsorger vorgetragenen Materials und auch alle sexuelle Symboldeutung „auf Biegen und Brechen“.

Ein Fall stammt aus Sterbas eigener Praxis. Sie vermeidet in den Konsultationen grundsätzlich jede Interpretation und jedes Theoretisieren über die Psychodynamik. Bei jeder auftretenden Schwierigkeit gibt sie Hinweise, die sich auf das rein Praktisch-Technische beziehen. Nur wenn der Fürsorger von sich aus eine die Theorie betreffende Frage stellt, wird diese beantwortet. Man dürfe auf keinen Fall vergessen, daß der Fürsorger gegenüber dem Analytiker sich häufig mit dem behandelten Patienten, also dem Kinde, identifiziere. Obwohl es in Deutschland diese Arbeitsteilung zwischen Sozialfürsorger und beratendem Psychoanalytiker noch kaum gibt, gelten die Erfahrungen und Hinweise der Verfasserin für jeden, der Kinder psychoanalytisch zu betreuen versucht.

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