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Biermann (1952). Misch A.: Elektiver Mutismus im Kindesalter. Inauguraldissertation aus der Psychiatrischen Klinik zu Zürich, Zeitschrift für Kinderpsychiatrie 1952 Heft 2.. Psyche – Z Psychoanal., 6(8):148-150.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(8):148-150

Misch A.: Elektiver Mutismus im Kindesalter. Inauguraldissertation aus der Psychiatrischen Klinik zu Zürich, Zeitschrift für Kinderpsychiatrie 1952 Heft 2.

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  Biermann

Verfasser gibt zunächst eine Literatur-übersicht über den kindlichen Mutismus, den Kussmaul 1877 erstmals als Aphasia volontaria erwähnte. An zusammenfassenden Arbeiten weist er auf Spieler (Schweigende und sprachscheue Kinder, Otto Walter, Olten 1944) hin, der 50 Fälle der Literatur neben einigen eigenen bearbeitete, sodann auf Tramers Definition in seinem Lehrbuch der Kinderpsychiatrie, und zuletzt auf Weber (Zeitschrift für Kinderpsychiatrie, 1950, Heft 1), der versuchte, eine Grundkonzeption des elektiven Mutismus als einer bestimmt charakterisierten Form einer Kinderneurose zu schaffen. Verfasser bemüht sich, an Hand von 4 Fällen aus der psychiatrischen Poliklinik für Kinder und Jugendliche in Zürich die Probleme des Mutismus weiter zu klären.

Die Sprache bzw. Lautgebung ist für den Säugling schon früh ein Mittel seines affektiven Kontaktes. Es ist sichergestellt, daß Neugeborene schon Tonqualitäten unterscheiden, z. B. auf die Stimme der Mutter und die eines Fremden verschieden reagieren. Das Liebesgespräch zwischen Mutter und Kind, das noch weitgehend von Mimik und Gestik abhängig ist, dient dem Säugling dazu, seine Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken. Wächst nun das Kind in einer Umgebung auf, die nur über einen spärlichen Sprachschatz verfügt, so resultiert daraus eine verzögerte Sprachentwicklung.

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