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Biermann (1952). Wicke, Hartmut: Über die Bedeutung einiger bei der Enuresis nocturna festgestellten körperlichen Symptome. Fortschritte der Neurologie-Psychiatrie und ihrer Grenzgebiete. 20. Jhg. Heft 1, Januar 1952, Seite 42-50.. Psyche – Z Psychoanal., 6(8):153.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(8):153

Wicke, Hartmut: Über die Bedeutung einiger bei der Enuresis nocturna festgestellten körperlichen Symptome. Fortschritte der Neurologie-Psychiatrie und ihrer Grenzgebiete. 20. Jhg. Heft 1, Januar 1952, Seite 42-50.

Review by:
  Biermann

Verfasser fragt, ob es in Zeiten einer fast ausschließlichen Bewertung psychischer Faktoren richtig sei, betonte körperliche Anomalien bei Bettnässern ganz zu vernachlässigen. Er will die Frage weniger im Kausalzusammenhang als nach Rolle der Disposition bei der neurotischen Symptomwahl betrachtet sehen. Wichtiger wird das Anliegen, wenn vorzugsweise die mit einer Entwicklungshemmung einhergehenden Symptome diskutiert werden. Er findet diese, und zwar körperlich und psychisch parallel laufend, bei 5 von 8 untersuchten Kindern und belegt diese Auffassung durch Angaben zahlreicher anderer Autoren. Mit einer Entwicklungshemmung ist oft das Vorhandensein sogenannter Degenerationszeichen (mongoloider Gesichtsausdruck, hoher Gaumen, Hohlfuß, allg. Dysplasie) verbunden. So faßt Verfasser auch die Entwicklungshemmung als Degenerationszeichen einer psychopathischen Persönlichkeit auf. Den bevorzugt Milieugeschädigten stehen die Entwicklungsgehemmten gegenüber, deren Störung sich meist auf konstitutioneller Basis schon in frühester Kindheit manifestiert habe. Als dritte Möglichkeit wird geburtstraumatische Hirnschädigung angenommen. Nach Kretschmer tendieren die Entwicklungsgehemmten (Retardierten) mehr zur Neurose, allerdings vorwiegend in der Pubertät (was somit für die allgemeine Bettnässer-Problematik entfiele). Deswegen hält Verfasser auch am Ausdruck Entwicklungshemmung fest, der alle Entwicklungsphasen betreffe.

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