Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see translations of Freud SE or GW…

PEP-Web Tip of the Day

When you hover your mouse over a paragraph of the Standard Edition (SE) long enough, the corresponding text from Gesammelte Werke slides from the bottom of the PEP-Web window, and vice versa.

If the slide up window bothers you, you can turn it off by checking the box “Turn off Translations” in the slide-up. But if you’ve turned it off, how do you turn it back on? The option to turn off the translations only is effective for the current session (it uses a stored cookie in your browser). So the easiest way to turn it back on again is to close your browser (all open windows), and reopen it.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Biermann (1952). Bang, Ruth: Die psychagogische Betreuung eines 14 jährigen Bettnässers. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie. 1. Jhg., Heft 5/6, Juni 1952, Seite 149-153.. Psyche – Z Psychoanal., 6(8):155-156.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(8):155-156

Bang, Ruth: Die psychagogische Betreuung eines 14 jährigen Bettnässers. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie. 1. Jhg., Heft 5/6, Juni 1952, Seite 149-153.

Review by:
  Biermann

Der nicht erwünschte Nachkömmling wuchs in der unglücklichen Ehe einer schwer neurotisch gestörten, umtriebigen, selbst bis in das erste Jahr ihrer Ehe bettnässenden Mutter mit einem gefühlsgehemmten, unmännlichen Vater heran. Zur einzigen, 10 Jahre älteren Schwester bestand kein betontes Verhältnis. Der Junge wurde noch mit 15 Jahren wie ein Kleinkind gehalten. Bei gleichbleibend liebenswürdig-freundlichem, aber unpersönlichem Verhalten war er ein guter Schüler der höheren Schule. Der Junge mußte schon in früher Kindheit eine erhebliche Dressur mit viel Schlägen erfahren und konnte nur selten seine natürlichen Aggressionen entfalten. Die Psychagogik bestand in gemeinsamen Gesprächen über den Sinn seiner Symptomatik sowie der Aufforderung zur Mitarbeit, wobei dem Antrieb des Jungen in Spiel und Arbeit weitgehend Freiheit gelassen wurde. Im Gespräch ergab sich, daß der Junge bei versäumter Aufklärung durch die Eltern die sexuelle Problematik nicht bewältigt hatte. Es gelang, die gestörten Zärtlichkeitsimpulse des Jungen zu korrigieren und auf diesem Wege auch der Mutter ein neues Zärtlichkeitserleben im Verhältnis zu ihrem Jungen zu vermitteln. Auf der anderen Seite wurden die altersgemäßen Forderungen des Jungen nach Selbständigkeit (z. B. eigener Hausschlüssel) nachhaltig unterstützt.

Die

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.