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Helwig, P. (1953). DIE GEWÜNSCHTE UND DIE GEWOLLTE WELT: Zur psychologischen Charakterisierung des Hysterikers und des Zwangsneurotikers. Psyche – Z Psychoanal., 6(10):561-576.

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(10):561-576

DIE GEWÜNSCHTE UND DIE GEWOLLTE WELT: Zur psychologischen Charakterisierung des Hysterikers und des Zwangsneurotikers

Paul Helwig

Gottfried Keller:

„…. süße Frauenbilder zu erfinden, wie die bittre Erde sie nicht hegt….“

Heinrich v. Kleist: Kurfürst:

„Den Sieg nicht mag ich, der, ein Kind des Zufalls, Mir von der Bank fällt, das Gesetz will ich, Die Mutter meiner Krone, aufrecht halten, Die ein Geschlecht von Siegen mir erzeugt!“

Theodor Mommsen: „Römische Geschichte“, in bezug auf Phillipp den Fünften v. Mazedonien:

„…. und die Inkonsequenz, die den Menschen allein erträglich macht, fand nicht Raum in seinem starren und harten Herzen….“

Das Wesen der „Wunschwelt“

— Unterschiede von Wollen und Begehren —

Wünschen ist nicht Wollen und nicht Begehren. Vom Wollen unterscheidet sich das Wünschen dadurch, daß ihm das zielhafte Streben nach Realisierung mangelt, das vom Wollen nicht wegzudenken ist. Wenn wir etwas wirklich wollen, sind wir schon auf dem Wege, es in die Tat umzusetzen. Wünschen dagegen, wie es hier gemeint ist, liegt vor dem Wollen, richtiger: neben ihm. Es liegt überhaupt neben dem eigentlichen, dem „verwirklichenden“ Leben. Wünsche sind keine Leitsterne, die den Lebensweg vor uns erleuchten und uns nach vorn in die Zukunft locken. Die Wünsche sagen nicht: Dies solltest du wollen, sondern: dies läßt sich nicht wollen, dies kann man „nur wünschen“.

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