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Schultz-Hencke, H. (1953). NOCH EINMAL DIE LEHRANALYSE. Psyche – Z Psychoanal., 6(10):598-614.

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(10):598-614

NOCH EINMAL DIE LEHRANALYSE

Harald Schultz-Hencke

Die Frage, ob eine Lehranalyse in eine Ausbildung zum analytischen Psychotherapeuten notwendig eingebaut werden sollte, scheint die Gemüter weiterhin zu beunruhigen. So sei noch einmal dazu Stellung genommen.

Es wird sich wohl empfehlen, auf diejenigen Gründe einzugehen, die einzelne Autoren dazu bewogen haben, gegen die Notwendigkeit oder gar gegen die Erlaubtheit einer Lehranalyse Stellung zu nehmen. So möge einfach dagegen gefragt werden: Was passiert denn eigentlich in einer Lehranalyse; und was von dem, was dort zu passieren pflegt, jagt denn einen derartigen Schrecken ein bzw. widerspricht den Wertauffassungen der Betreffenden so sehr, daß diese geneigt sind, die Lehranalyse unter Umständen geradezu zu verdammen? Welche Werte sollen denn in Schutz genommen werden, bzw. welche Bereiche der Persönlichkeit des Lehranalysanden erscheinen gefährdet, wenn er sich einer Lehranalyse unterzieht? Ich meine, mit Recht vermuten zu dürfen, daß den Opponenten gegen die Lehranalyse und deren Notwendigkeit irgend etwas vorschwebt, was sich doch wohl als Aberglaube, wenn ich mich einmal ein bißchen hart ausdrücken darf, erweisen wird. So möchte ich einfach beschreiben, was in einer solchen Lehranalyse vor sich geht:

Ein Mensch, der möglicherweise sogar nicht einmal wesentliche Spuren von neurotischen Symptomen hat, überläßt sich in der Lehranalyse seinem dösenden Phantasieren.

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