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Schmaltz, G. (1953). BEITRAG ZUM PROBLEM DES EXHIBITIONISMUS: (Kasuistik, Symbolik und Theorie). Psyche – Z Psychoanal., 6(11):699-713.

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(11):699-713

BEITRAG ZUM PROBLEM DES EXHIBITIONISMUS: (Kasuistik, Symbolik und Theorie)

Gustav Schmaltz

V. Gebsattel spricht in einer seiner Abhandlungen über „Die Welt der Zwangskranken“ davon, daß der „Affekt des Verwunderns bei dem Betrachter dieses Phänomens nie zur Ruhe komme“. „Immer wieder fasziniert uns“, sagt er, „an der Begegnung mit dem zwangskranken Menschen das Unerschlossene, vielleicht sogar Unerschließbare seines Andersseins.“

Ich möchte meinen, daß es mit dem Phänomen des Exhibitionismus nicht ganz so beschaffen sei. Ich glaube, daß es durchaus einfühlbar ist, ja, wie es Ehmke im Jahre 1929 meines Wissens zum ersten Mal ausgesprochen hat, daß es nur eine Steigerung oder Verbiegung eines allgemein menschlichen, insbesondere infantilen Vorgangs ist. Ich werde versuchen zu zeigen, daß im Exhibitionismus sich in symbolischer Form fundamentale Gegebenheiten der menschlichen Psyche äußern. Immerhin ist das Phänomen für den gewöhnlichen Betrachter verwunderlich genug.

Ein Mann demonstriert sein Genitale, manchmal mit, manchmal ohne Erektion, mit oder ohne Ejakulation, mit oder ohne Masturbation. Wesentlich für das Ganze ist, daß er dabei beobachtet wird, daß andersgeschlechtliche Partner vorhanden sind, jedoch auch, daß diese immer in einem gewissen Abstand bleiben. Eine sexuelle Aggression sensu strictiori gehört, wie ich glaube, nicht zum Wesen des Exhibitionismus. Echte weibliche Exhibitionisten kommen bekanntlich nicht vor.

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