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Wilhelm (1953). „The Authoritarian Personality“ by T. W. Adorno, Else Frenkel-Brunswik, Daniel J. Lewinson, R. Newitt Sanford in collaboration with Betty Aron, Maria Nertz Levinson and William Morrow. New York (Harper & Brothers) 1950, 990 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 6(12):183-185.

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(12):183-185

„The Authoritarian Personality“ by T. W. Adorno, Else Frenkel-Brunswik, Daniel J. Lewinson, R. Newitt Sanford in collaboration with Betty Aron, Maria Nertz Levinson and William Morrow. New York (Harper & Brothers) 1950, 990 Seiten.

Review by:
  Wilhelm

Das Sammelwerk wurde vor zwei Jahren vom „American Jewish Committee“ innerhalb der Serie „Studies in Prejudice“ herausgegeben. Als Positivum sei gleich darauf hingewiesen, daß die Verfasser und Herausgeber, Psychologen und Soziologen an US-amerikanischen Universitäten und Forschungsinstituten, sich innerhalb ihrer Fragestellungen um Objektivität bemüht haben; Hitlers Name erscheint nur gelegentlich an drei Stellen des dickleibigen Werkes, obwohl er offensichtlich dessen indirekter Initiator gewesen ist.

Mit „Authoritarian Personality“ wird nämlich der Typus bezeichnet, der zu autoritären Staatsformen und zur Rassendiskriminierung tendieren soll. Er hat den Hang zur Selbstbespiegelung (self-glorification) und zur Identifizierung von Selbstwertgefühl (self estimate) und Ich-Ideal, ferner zur ichentfremdenden Selbstverachtung, zur Pseudomännlichkeit (bzw. Pseudoweiblichkeit) und zumoralischen Konvention (Ideal der Ehrenhaftigkeit und Selbstdisziplin); wegen letzterem steht er plötzlichen eigenen Affektausbrüchen („break-throughs“) ratlos gegenüber (S. 422).

Beim Referieren und Beurteilen des umfangreichen Bandes muß allerdings entschieden werden, ob man die gestellte Frage selbst als wissenschaftlich relevant annehmen will oder nicht. „Falls es ein potentiell faschistisches Individuum gibt, wie ist es genau beschaffen? Wie kommt es zu antidemokratischen Gedankengängen? Welche organisierenden Kräfte sind in der Person? Falls eine solche Person existiert, in welchem Umfang existiert sie in unserer (der amerikanischen) Gesellschaft? Und wenn solch eine Person existiert, wie heißen deren Determinanten und wie ist ihr Entwicklungsgang?“ (Seite 2).

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