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Göppert (1953). Helwig, Paul: Charakterologie. Stuttgart (Ernst Klett) 1952. 2. veränderte Auflage. 311 Seiten, Ln. DM 16.50.. Psyche – Z Psychoanal., 6(12):185-189.

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(12):185-189

Helwig, Paul: Charakterologie. Stuttgart (Ernst Klett) 1952. 2. veränderte Auflage. 311 Seiten, Ln. DM 16.50.

Review by:
  Göppert

Das Buch erscheint nach 15 Jahren in seiner 2. Auflage. Die erste beeindruckte nicht nur durch die gute Wiedergabe der einzelnen Lehrsysteme, sondern vor allem durch die sehr anschauliche, bildhafte Art, in der das Wesen der psychologischen Begriffe, der Gegensatz von Charakterologie und Psychologie und dergleichen mehr dargestellt wurden.

Die zweite Auflage ist „so gut wie neu geschrieben“. Die Konstitutionspsychologie Sheldons, die Schichtentheorie, die psychoanalytischen Lehren Heyers und Schultz-Henckes wurden neu aufgenommen. Vor allem aber ist die zweite Auflage sehr viel kritischer geworden. Besonders der Bildersprache gegenüber. Bilder umschreiben einen Sachverhalt mit einem „als ob“ und „wie wenn“, sie treffen die Sache selbst also nur indirekt. Die Psychologie redete nun zwar von je in Bildern und tut es zum größten Teil noch heute, aber ihr Ziel müsse sein, diese Bildersprache durch eine konkrete Sachbeschreibung zu ersetzen. In diesem Bestreben geht nun Helwig mit gutem Beispiel voran, indem er zunächst einmal seine eigenen Bilder durch Sachbegriffe zu ersetzen versucht. Man kann sich dem Ernst seines methodischen Ringens nicht entziehen, aber auch ein Bedauern darüber nicht unterdrücken, daß dabei viel von der farbigen Fülle und Anschaulichkeit verlorenging.

Im Mittelpunkt seiner kritischen Auseinandersetzungen mit den einzelnen Lehrsystemen steht die Typologie, „Das Problem des Typenbegriffes durchzieht das ganze Buch.

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