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Bash, K.W. (1953). PSYCHIATRIE: Schneider, Kurt: Klinische Psychopathologie. Dritte, vermehrte Auflage der Beiträge zur Psychiatrie. Stuttgart (Thieme) 1950. 179 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 6(12):192-196.

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(12):192-196

PSYCHIATRIE: Schneider, Kurt: Klinische Psychopathologie. Dritte, vermehrte Auflage der Beiträge zur Psychiatrie. Stuttgart (Thieme) 1950. 179 Seiten.

Review by:
K. W. Bash

In diesem Band finden sich mehrere teils einzeln, teils in Sammelbändchen früher erschienene Aufsätze des Verfassers, welche in seinen eigenen Worten „die gesamte Psychiatrie abtasten“ und alles enthalten sollen, was er „psychopathologisch und klinisch der Psychiatrie an Eigenem für mich noch Gültigem bisher zu sagen hatte.“

Der einleitende Aufsatz „Klinische Systematik und Krankheitsbegriff“ enthält in entscheidender Zuspitzung Schneiders im folgenden mehrfach wiederholten Grundsatz: Es gebe in der Psychiatrie zweierlei wesensverschiedene Dinge: einerseits seelische Abnormitäten als „abnorme Spielarten seelischen Wesens“, anderseits solche als Folgen von Krankheiten und Mißbildungen. Krank könne nur der Körper sein, nicht aber die Seele. Die „Geisteskrankheiten“ seien Folgeerscheinungen körperlicher Krankheiten. Verf. gesteht, daß letztere in den meisten Fällen nicht faßbar seien, vielmehr postuliert werden müßten. So weit ist es noch möglich, ihm zu folgen. Wo er aber sich für die Geisteskrankheiten einen unbewiesenen somatopathologischen Prozeß als gewiß anzunehmen erlaubt, den Psychopathien aber z. B. die bloße Möglichkeit einer somatischen „Mißbildung“ als ihre Grundlage abstreitet und sie wie die Neurosen kategorisch zu den „Spielarten“ einteilt, dort tritt unseres Erachtens Willkür ein.

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