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Stierlin (1953). ANTHROPOLOGIE UND SOZIOLOGIE: Arendt, Hannah: The Origins of Totalitarianism. New York (Harcourt, Brace & Comp.) 1951.. Psyche – Z Psychoanal., 6(12):199-201.

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(12):199-201

ANTHROPOLOGIE UND SOZIOLOGIE: Arendt, Hannah: The Origins of Totalitarianism. New York (Harcourt, Brace & Comp.) 1951.

Review by:
  Stierlin

Hannah Arendt promovierte in Heidelberg bei Jaspers mit einer Arbeit über den Begriff der Liebe bei Augustinus. Durch den nationalsozialistischen Herrschaftsantritt politisch bedroht, wanderte sie illegal aus und lebt seit 1938 als freie Publizistin und zeitweiliger Lektor des Schocken Verlages in New York.

Das vorliegende, erstaunliche Werk ist das Ergebnis vieljähriger Studien. Uns ist kein Buch bekannt, in dem bisher in so umspannender Weise, auf Grund so reichen und vielseitigen Materials die Problematik des Totalitarismus behandelt wurde. Es ist kein Versuch einer umfassenden wissenchaftlichen Systematisierung. Hannah Arendts Aufgeschlossenheit für die unergründliche Verwobenheit historischer, soziologischer und psychologischer Faktoren, für die Weite und Vieldimensionalität ihres Themas — darin Jaspers verwandt — läßt das Ganze eigenartig offen und unabgeschlossen erscheinen. Ihre leidenschaftliche Betroffenheit, ihre philosophische, d. h. auf das Ganze gerichtete Haltung teilen sich in ihrem Werk mit. Der psychologisch interessierte Leser vermißt nur eine eingehende Vertrautheit der Verfasserin mit wichtigen Einsichten der modernen dynamischen Psychologie.

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