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Leist (1953). Kerényi, Karl: Pythagoras und Orpheus. Zürich (Rhein-Verlag) 1950. 96 Seiten. Fr. 8.. Psyche – Z Psychoanal., 6(12):211.

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(12):211

Kerényi, Karl: Pythagoras und Orpheus. Zürich (Rhein-Verlag) 1950. 96 Seiten. Fr. 8.

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  Leist

Bis vor wenigen Jahrzehnten bewegten sich die Vorstellungen von der Seele und selbst die psychologische Forschung auf einem metaphysischen Boden, der seinerseits nicht mehr in Frage gestellt wurde. Wie auch immer man seelische Realität deutet — sei es noch in der materialistischen Medizin als Epiphänomen des Gehirns —, man bewegte sich in den Bahnen jenes Entwurfs, deren Urheber Platon ist. Im Fall der materialistischen Medizin wurden lediglich die Akzente verlagert, während das dualistische System blieb. Erst nach und nach hat die Forschung herausgearbeitet, daß Platon und Aristoteles Spätlinge sind, auch was ihre Metaphysik von der Seele angeht. Verschiedene Strömungen treffen sich in Platon, deren geschichtliche Aufhellung noch aussteht. Zwei dieser Ströme und Bewegungen nennt die Schrift von Karl Kerényi, jene, als deren Gründer Pythagoras genannt wird, und jene, die sich von Orpheus ableitet.

Was Kerényi in seiner Schrift vorlegt, ist eine Skizze, die als dankenswerter Hinweis verstanden werden soll auf eine bevorstehende Aufgabe der Forschung. Die Geschichte der beiden Bewegungen, ihre kosmologischen und psychologischen Auffassungen, ist noch zu schreiben. Was da an Aufgabe harrt, veranlaßt Karl Kerényi, seine Arbeit über „Pythagoras und Orpheus“ nur als Präludien zu bezeichnen. Sie wollen keineswegs die Geschichte der Orphik und des Pythagoreismus schreiben, sondern in Selbstbegrenzung auf eine solche hinweisen.

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