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Erikson, E.H. (1953). WACHSTUM UND KRISEN DER GESUNDEN PERSĂ–NLICHKEIT: Zweiter Teil. Psyche – Z Psychoanal., 7(2):112-139.
    

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):112-139

WACHSTUM UND KRISEN DER GESUNDEN PERSÖNLICHKEIT: Zweiter Teil

Erik Homburgen Erikson

Translated by:
Aus dem Englischen übersetzt von K. Hügel

IV Initiative gegen Schuldgefühle

1

Wenn das Kind mit vier oder fünf Jahren eine bleibende Lösung seiner Autonomieprobleme gefunden hat, steht es vor der nächsten Stufe und — vor seiner nächsten Krise. Das Kind weiß jetzt sicher, daß es ein Ich ist; nun muß es herausfinden, was für eine Art von Person es werden will. Und dabei greift es gleich nach den Sternen: es will so werden wie Vater und Mutter, die ihm sehr mächtig und sehr schön, obwohl ganz unvernünftig gefährlich erscheinen. Es „identifiziert sich“ mit den Eltern, d. h. es spielt mit der Idee, wie es sein würde, wenn es Vater oder Mutter wäre. In diesem Stadium kommen ihm drei kräftige Entwicklungsschübe zu Hilfe, die jedoch auch wieder die nächste Krise beschleunigen:

(1)  das Kind lernt sich freier und kraftvoller umherbewegen und gewinnt ein weiteres, ja wie es ihm scheint, unbegrenztes Tätigkeitsfeld;

(2)  sein Sprachvermögen vervollkommnet sich soweit, daß es sehr viel verstehen und fragen kann, um jedoch um so mehr mißzuverstehen;

(3)  Sprache und Bewegungsfreiheit zusammen erweitern seine Vorstellungswelt, so daß es sich vor seinen eigenen, halb geträumten, halb gedachten Bildern ängstigt. Dennoch muß es aus dieser Krise mit einem Gefühl ungebrochener Initiative als Grundlage eines hochgespannten und doch realistischen Strebens nach Leistung und Unabhängigkeit hervorgehen.

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