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Keiter, F. (1953). DIE PSYCHE ALS AUTONOMES ORGAN IM LEIB-SEELE-GESAMTSYSTEM. Psyche – Z Psychoanal., 7(2):150-159.
  

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):150-159

DIE PSYCHE ALS AUTONOMES ORGAN IM LEIB-SEELE-GESAMTSYSTEM

Friedrich Keiter

Im Zeitalter der Psychotherapie und Psychosomatik geht die Frage, was die Seele biologisch ist und wie sie sich eigentlich in den Rahmen des Gesamtmenschen einfügt, nicht nur den Psychiater, sondern jeden Arzt an. Wir haben in den letzten Jahren in Deutschland eine ganze Reihe bewundernswerter Gesamtdarstellungen des dynamisch-entelechischen Systems bekommen, als das der Mensch aufzufassen ist. Jeder dieser Autoren möchte den ganzen Menschen erreichen, und doch bleibt für den Kliniker die Psyche, für den Psychologen das Leibesgeschehen immer noch reichlich unbestimmt und wird sozusagen ins Nachwort bzw. ins Vorwort abgeschoben. Wir denken auf klinischer Seite vor allem an die „Wirkungseinheit des Lebens“ von Seitz und an die „Klinische Physiologie und Pathologie“ von Hoff, auf psychologischer Seite etwa an den „Aufbau des Charakters“ von Lerscb und an „Die Polarität im Aufbau des Charakters“ von Wellek. Alles das, was wir in den dickleibigen klinischen Büchern erfahren, schrumpft bei den Charakterologen auf die wenigen Bemerkungen zusammen, die Lex seh dem „Lebensgrund“, Wellek der „Vitalität“ widmet. Andererseits klammern beide klinischen Verfasser die Psychiatrie gänzlich aus und lassen Psychisches doch nur sehr stellenweise in ihre Darstellung hineinreichen.

Am empfindlichsten gegen die ungeschlossene Lücke von Physis und Psyche ist die Anthropologie, für welche ein synthetisches Gesamtbild des Menschen ausgesprochenes Erkenntnisziel darstellt.

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