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Hunziker-Fromm (1953). Teillard, Ania: Handschriftendeutung auf tiefenpsychologischer Grundlage. Sammlung Dalp, Bern (A. Francke AG). Lizenzausgabe für Deutschland: München (Leo Lehnen) 1952. 349 Seiten. 263 Abbildungen.. Psyche – Z Psychoanal., 7(8):105-107.
   

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(8):105-107

Teillard, Ania: Handschriftendeutung auf tiefenpsychologischer Grundlage. Sammlung Dalp, Bern (A. Francke AG). Lizenzausgabe für Deutschland: München (Leo Lehnen) 1952. 349 Seiten. 263 Abbildungen.

Review by:
  Hunziker-Fromm

Ania Teillard-Mendelssohn ist sowohl psychoanalytisch als auch graphologisch tätig. Schrift und Traum, Tiefenpsychologie und Graphologie sind für sie untrennbare Gebiete. Sie sieht die Handschrift als Illustration der inneren Welt. Aus diesem Blickfeld ergibt sich die Forderung nach der psychoanalytischen Vorbildung des Graphologen; die Verfasserin ist der Meinung, „daß ein Graphologe sich einer Psychoanalyse unterziehen müsse, um zur größtmöglichen Klarheit über sich selbst zu kommen und der Gefahr zu entgehen, seine eigenen Komplexe und Probleme in die Handschrift zu projizieren, die er untersucht“.

Von der Voraussetzung ausgehend, daß die Graphologie sich aus zwei Grundelementen aufbaut: den graphischen Zeichen und ihrer psychologischen Bedeutung, daß der wesentliche Inhalt der Graphologie also aus der Entsprechung von sichtbaren Elementen einerseits (den Schriftzeichen) und unsichtbaren Elementen andererseits (dem psychischen Gehalt) besteht, bemüht sich die vorliegende Arbeit, „einen psychologischen Rahmen zu finden, der den Reichtum der graphischen Merkmale umfaßt und alles Positive der alten Graphologie bewahrt“. In der Typenlehre C. G. Jungs, daneben auch in der Konstitutionslehre von Ernst Kretschmer, glaubt die Autorin jenes gültige psychologische Fundament zu erkennen.

Sie erörtert daher im ersten Teil ihres Buches unter dem Titel „Graphologie und Tiefenpsychologie“ die Lehre Jungs von der Struktur der Psyche, wobei sie gleichzeitig versucht, graphologische Entsprechungen aufzuzeigen. So wird beispielsweise recht geschickt auf den Zusammenhang der verschiedenen Bewußtseinslagen mit der Persona und der Persona-Schrift hingewiesen.

Im weiteren werden Stärke und Richtung der psychischen Energie umrissen. Die Schrift erscheint der Verfasserin als „eine Selbstdarstellung derLibido“. „Der Dynamismus der Schrift in seiner Gesamtheit hängt vom Grad der Libido ab. Ihre vorzüglichen Ausdrucksmittel sind Rhythmus und Druck.“

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