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PEP-Web Tip of the Day

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Müller-Eckhard, H. (1954). ZUR PHÄNOANALYSE DES ZWANGS. Psyche – Z Psychoanal., 8(2):143-160.
   

(1954). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(2):143-160

ZUR PHÄNOANALYSE DES ZWANGS

Hans Müller-Eckhard

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Vor etwa 90 Jahren begann in der deutschen und französischen Psychiatrie fast gleichzeitig eine ebenso lebhafte wie eingehende Beschreibung von Zwangszuständen. 1867 wurde der Begriff Zwangsvorstellung von v. Krafft-Ebing zum erstenmal verwendet. Ein Jahr später beschrieb Griesinger seine Beobachtungen über Zwangsgrübeln. Erst 10 Jahre später kommt es zu der bekannten Definition Westphals (1877), die zum Ausgangspunkt der im Jahre 1939 vorgenommenen „begrifflichen Untersuchung über den Zwang“ von Kurt Schneider wurde, eine Untersuchung, die lediglich sprachlich die Westphal sche Definition besser formuliert, ohne etwas Neues zu dieser 60 Jahre alten Abhandlung hinzuzufügen.

In der französischen Psychiatrie beschrieb Morel das Délire émotif, Baillarger jene bekannte Monomanie avec conscience (mit Bewußtsein !) und Falret die Folie du doute, die inhaltlich etwa der Griesinger schen Arbeit entspricht. Endlich erschien im Jahre 1875 die Beobachtung Legrands du Saulle, die den vielsagenden und treffenden Titel hat: Le délire de toucher. Die Zwangserscheinungen wurden später von Magnan zusammengefaßt unter dem Begriff: „Obsessions“. Die umfassende und klassische Darstellung der Zwangserscheinungen erfolgte von Pierre Janet im Jahre 1898. Er unterscheidet die Idées obsédantes (Zwangsvorstellungen) und die Agitations forcées (Zwangshandlungen).

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