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Vogel, P. (1955). SIGMUND FREUDS BEITRAG ZUR GEHIRNPATHOLOGIE. Psyche – Z Psychoanal., 9(1):42-53.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(1):42-53

SIGMUND FREUDS BEITRAG ZUR GEHIRNPATHOLOGIE

Paul Vogel

Der epochale Vorgang der Rezeption und Aneignung des Werkes Sigmund Freuds, der sich in den Jahrzehnten seit der Entstehung der Psychoanalyse unter jeweils wechselnden Aspekten vollzogen hat, hat in neuerer Zeit sich auch der voranalytischen Schriften Freuds — also seiner neurologischen Arbeiten — bemächtigt. Nicht selten hat ja die Jugendgeschichte eines Werkes dessen Verständnis die hellsten Lichter aufgesetzt. Gewiß — Freud selbst hat einem solchen Unternehmen die Zugangswege eher behindert als bereitet; denn auf seinen ausdrücklichen Wunsch sind die frühen neurologischen Arbeiten in die zwei, bisher vorliegenden Gesamtausgaben seiner Schriften nicht mitaufgenommen worden. Aber seit Ludwig Binswangers so eindringlich gehaltenem Hinweis auf die Aphasiestudie — es sei ohne ihre genaue Kenntnis weder ein historisches noch ein hermeneutisches Verständnis der Freudschen Lehre möglich — sind die Bemühungen um den vergessenen frühen Freud nicht mehr zur Ruhe gekommen. Ich erwähne nur die Beiträge von Bernfeld und Kris in Amerika, von Stengel in London und die von mir angeregte preisgekrönte Schrift von Spehlmann.

Wenn ich nun aus dieser frühen Schaffensperiode Freuds gerade seinen Beitrag zur Gehirnpathologie zum Thema wähle, so nicht nur deshalb, weil dieser für die Entwicklung der Psychoanalyse von besonderer Tragweite geworden ist — ich erinnere an Binswangers Wort —, sondern weil er auch Wesentliches zur aktuellen Situation unserer modernen hirnpathologischen Forschung zu sagen hat.

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