Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see translations of Freud SE or GW…

PEP-Web Tip of the Day

When you hover your mouse over a paragraph of the Standard Edition (SE) long enough, the corresponding text from Gesammelte Werke slides from the bottom of the PEP-Web window, and vice versa.

If the slide up window bothers you, you can turn it off by checking the box “Turn off Translations” in the slide-up. But if you’ve turned it off, how do you turn it back on? The option to turn off the translations only is effective for the current session (it uses a stored cookie in your browser). So the easiest way to turn it back on again is to close your browser (all open windows), and reopen it.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Schraml (1955). JUGENDPSYCHOLOGIE UND -THERAPIE: Meng, Heinrich: Zwang und Freiheit in der Erziehung; Erziehen — Strafen — Reifenlassen. Bern (Hans Huber) 1953. 227 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 9(4):758-760.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(4):758-760

JUGENDPSYCHOLOGIE UND -THERAPIE: Meng, Heinrich: Zwang und Freiheit in der Erziehung; Erziehen — Strafen — Reifenlassen. Bern (Hans Huber) 1953. 227 Seiten.

Review by:
  Schraml

Wer sich mit psychologischen und psychoanalytischen Problemen praktisch oder theoretisch beschäftigt, kommt häufig in die Lage bedauern zu müssen, daß er keine umfassendere Ausbildung und Kenntnisweite hat. Als Arzt, Psychologe oder Pädagoge dringt er oft nolens volens, getrieben von der Dynamik seiner Fragestellungen, in Bereiche des Soziologen, Historikers, Ethnologen, Juristen, Biologen, ja selbst des Physikers ein. Diese eigentümliche Grenz, ja Grenzüberschreitungssituation des Psychologen fiel dem Rezensenten bei der Lektüre des im guten Sinne „gewagten“ Buches von H. Meng ein. Der Basler Universitätslehrer für Psychohygiene unternimmt hierin, an der Strafe als pädagogischem und psychohygienischem Problem exemplifiziert, eine Kritik unserer kulturellen bzw. zivilisatorischen Situation und gibt oft in programmatischer Kürze Hinweise, ja Anreize zu einer Überwindung der Krise durch Erziehung als Selbsterziehung der Erziehenden—nicht im rationalen, sondern im affektiven Bereiche. Somit soll die Arbeit — wie der Autor im Vorwort betont — nicht fachwissenschaftlich deskriptiv, sondern erzieherisch helfend etwa im Sinne eines Salzmannschen Krebs- und Ameisenbüchleins unserer Tage verstanden werden. Dieser eigenartige Charakter der nicht popularisierten, sondern dramatisierten Wissenschaftlichkeit muß im Anliegen erkannt und akzeptiert werden, will der Leser dem Werke Gerechtigkeit widerfahren lassen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.