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Schraml (1955). Freund, Hugo: Konstruktive Psychologie; Darmstadt (Neue Darmstädter Verlagsanstalt) 1954. 95 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 9(4):772-773.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(4):772-773

Freund, Hugo: Konstruktive Psychologie; Darmstadt (Neue Darmstädter Verlagsanstalt) 1954. 95 Seiten.

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  Schraml

Rezensent muß gestehen, daß er bei Beginn der Lektüre oben genannter Arbeit mit dem Terminus „Konstruktive Psychologie“ keine Vorstellungen verbinden konnte. Dazu hatte er während des Einlesens ein Stück „Widerstand“ zu überwinden, da ihm das aus dem Spracharsenal des Technischen entstammende Adjektiv „konstruktiv“ so gar nicht zur näheren Bestimmung einer Psychologie geeignet erschien. — Der Verfasser, Sozialhygieniker und Gesundheitspolitiker mit einem breiten Erfahrungshintergrund, kommt von der Soziologie, exakter von der Sozialpathologie an psychologische Fragestellungen heran. Im ersten historischen Abschnitt analysiert er die „gesellschaftliche Regulationsstörung“ unserer Epoche. Im historischen Ablauf unserer Kulturentwicklung sieht er einen dialektischen Prozeß im Wechsel von „differenzierenden“ und „synthetischen bzw. konstruktiven“ Perioden. Die letzte große differenzierende Perioden war die Blüte des Liberalismus in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Zu Anfang unseres Jahrhunderts konnten die synthetischen Funktionen in der Sozietät mit dem Differenzierungsprozeß nicht mehr Schritt halten — Symptom: Hypertrophie der Spezialisierung — Hypotrophie der konstruktiven Fähigkeit. So stehen wir heute in einer „astruktiven Übergangsphase“, deren Extreme wir in den Technokratien des Ostens und Westens beobachten, ja erleiden.

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