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(1955). Lutz, J.: Entwicklungen in der Kinderpsychiatrie. (Schweiz. med. Wochschr. 84. Jg., Nr. 49.). Psyche – Z Psychoanal., 9(4):796-797.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(4):796-797

Lutz, J.: Entwicklungen in der Kinderpsychiatrie. (Schweiz. med. Wochschr. 84. Jg., Nr. 49.)

In einem geschichlichen Rückblick gliedert Verfasser, der Leiter der Züricher Kinderpsychiatrie, die Entwicklung der Kinderpsychiatrie in eine Pionierphase, in eine mit der Vertiefung kinderpsychologischer Forschung einhergehende Phase der Verselbständigung und die augenblickliche Phase einer intensiven Anwendung psychoanalytischer Erfassungs- und Behandlungsmethoden.

Die erste Entwicklungsphase der Kinderpsychiatrie war in ihren Ergebnissen noch ganz vom Denken der Erwachsenen geprägt und ging nur wenig auf spezifisch kindliche Eigenarten der Störungen ein. Erst in der zweiten Phase entdeckte man auf Grund der Arbeiten von W. Stern, Ch. und K. Bühler, Werner und Gesell mehr spezifisch kindliche Verhaltensweisen bzw. den differenten alterstypischen Ausdruck von Krankheitsvorgängen. Die Welt des Kindes erwies sich als eine durchaus eigengesetzliche (Phasenspezifität), auch im psychopathologischen Verhalten. Die Bedeutung der Umwelt als gewaltige plastizierende Kraft im Leben des Kindes zeigt die auf den Fundamenten der Fürsorge und Heilpädagogik basierende Soziologie des Kindes. Neben der Tierpsychologie hat vornehmlich die Psychoanalyse die Einsicht in die Gesetze der Umweltbeziehungen des Kindes gefördert. Alle auf Sigmund und Anna Freud basierenden kinderpsychologischen Arbeiten stellen das Kleinkind, insbesondere die Mut-ter-Kind-Beziehung, in den Mittelpunkt der Betrachtung.

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