Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To share an article on social media…

PEP-Web Tip of the Day

If you find an article or content on PEP-Web interesting, you can share it with others using the Social Media Button at the bottom of every page.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Adler, G. (1955). DER TRANSPERSONALE ASPEKT DER ÜBERTRAGUNG,: Dargestellt an Hand eines Falles. Psyche – Z Psychoanal., 9(5):241-260.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(5):241-260

DER TRANSPERSONALE ASPEKT DER ÜBERTRAGUNG,: Dargestellt an Hand eines Falles

Gerhard Adler

Unter dem Einfluß Freud scher Psychologie, mit ihrer vorwiegend reduktivpersonalistischen Einstellung, ist das Übertragungsphänomen ursprünglich fast ausschließlich als die Projektion von infantilen und verdrängten Inhalten auf die Person des Analytikers verstanden und definiert worden. Die Projektion dieser Inhalte wirkte sich dieser Anschauung nach dann als sogenannte Übertragungsneurose aus. In dieser Definition haben wir das unvermeidliche Resultat einer psychologischen Haltung vor uns, deren Blickpunkt so gut wie ganz auf die verdrängten seelischen Infantilkonflikte ausgerichtet war.

Erst C. G. Jungs Arbeiten haben zu der so notwendigen Revision und Erweiterung dieses zu engen Begriffes von der menschlichen Seele geführt. Vor allem verdanken wir ihm die Entdeckung der überpersönlichen, transpersonalen seelischen Inhalte, der Archetypen. Diese weitere und tiefere Definition psychischer Prozesse hat notwendigerweise auch zu einer neuen Einstellung zum Übertragungsphänomen geführt. Selbstverständlich ist die reduktive und personale Behandlung des Übertragungsphänomens in dem Maße und Bereiche legitim, in dem infantile und verdrängte Inhalte auf die Person des Analytikers projiziert werden. Darüber hinaus aber zeigt sich ein neuer Aspekt, da nämlich, wo wir es mit transpersonalen, archetypischen Inhalten zu tun haben. Das Entscheidende an diesen letzteren ist ja gerade, daß sie nicht das Resultat einer vorausgegangenen Verdrängung sind, sondern a priori und subliminal vorhanden waren, nun aber innerhalb der Dynamik der analytischen Situation im archetypischen Aspekt der Übertragung konstelliert werden.

Jung hat einen solchen Fall ausführlich dargestellt in seinem 1928 erschienenen Buch über „Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewußten“.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.