Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
PEP-Easy Tip: To save PEP-Easy to the home screen

PEP-Web Tip of the Day

To start PEP-Easy without first opening your browser–just as you would start a mobile app, you can save a shortcut to your home screen.

First, in Chrome or Safari, depending on your platform, open PEP-Easy from pepeasy.pep-web.org. You want to be on the default start screen, so you have a clean workspace.

Then, depending on your mobile device…follow the instructions below:

On IOS:

  1. Tap on the share icon Action navigation bar and tab bar icon
  2. In the bottom list, tap on ‘Add to home screen’
  3. In the “Add to Home” confirmation “bubble”, tap “Add”

On Android:

  1. Tap on the Chrome menu (Vertical Ellipses)
  2. Select “Add to Home Screen” from the menu

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Jacobi, J. (1955). VERSUCH EINER ABGRENZUNG DER WICHTIGSTEN KONZEPTIONEN C. G. JUNGS VON DENEN S. FREUDS: Eine Diskussionsgrundlage. Psyche – Z Psychoanal., 9(5):261-281.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(5):261-281

VERSUCH EINER ABGRENZUNG DER WICHTIGSTEN KONZEPTIONEN C. G. JUNGS VON DENEN S. FREUDS: Eine Diskussionsgrundlage

Jolande Jacobi

In den letzten Jahren wurde der Versuch immer häufiger unternommen, die Grundzüge und Grundsätze der Lehren von Jung und Freud, den zwei großen Pionieren der Tiefenpsychologie, miteinander zu vergleichen, sie in Parallele zu setzen oder sie gegenseitig abzugrenzen, gar gegeneinander auszuspielen. Die eine Gruppe ereiferte sich in Behauptungen und Beweisen, bei Jung gäbe es nichts Neues, alles sei schon von Freud entdeckt und festgelegt und von Jung nur übernommen oder höchstens modifiziert worden; die andere jedoch betonte nicht weniger nachdrücklich, Jung stände ohne Vorgänger da, sein Werk sei autochthone Neuschöpfung, mit keinem anderen psychologischen Lehrgebäude vergleichbar. Die einen wollten Freud als Bollwerk gegen den Jung schen „Panmystizismus“, die andern Jung als Bollwerk gegen den Freud schen „Pansexualismus“ verstanden wissen. Wo man aber schon von Anfang an von falschen Prämissen oder gar von vorgefaßten Meinungen ausgeht, wie soll man dort zu richtigen Schlüssen kommen? Man vergesse doch nie, auch in solchen Fällen nicht, daß die Voraussetzung zu jedem wirklichen Verstehen einer Aussage, laut Jung, die Berücksichtigung der „subjektiven Gleichung“ d. h. der „psychologischen Konstellation“ des Autors zu sein hat. Wenn dem jedoch in der Tat so ist, wo liegt dann die „Wahrheit“ ? Läßt sie sich im Kampf der Schulen und der Temperamente uberhaupt noch finden?

Da es sich bei beiden Lehren um bereits relativ abgeschlossene Konzeptionen handelt, dürfen wir, die Schüler, vielleicht heute, wo der eine Meister tot ist, und der andere, Jung, soeben in sein neuntes Jahrzehnt tritt, das Wagnis unternehmen, diese „Wahrheit“ vorurteilslos zu suchen und nach bestem Wissen aufzuzeigen, wobei freilich auch ein jeder von uns von jenem Gesetz der „subjektiven Gleichung“ mehr oder weniger bestimmt sein wird.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.