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Lincke (1955). ANTHROPOLOGIE UND SOZIOLOGIE: Sexualität und Sinnlichkeit. Beiträge zum Problem der Prägung. Vorträge, gehalten auf dem 3. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung in Königstein 1954. I. Teil. Stuttgart (Ferdinand Enke) 1955.. Psyche – Z Psychoanal., 9(8):866-867.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(8):866-867

ANTHROPOLOGIE UND SOZIOLOGIE: Sexualität und Sinnlichkeit. Beiträge zum Problem der Prägung. Vorträge, gehalten auf dem 3. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung in Königstein 1954. I. Teil. Stuttgart (Ferdinand Enke) 1955.

Review by:
  Lincke

Wer in diesen Beiträgen eine gewisse Klärung des Problems der Prägung beim Menschen erwartet, findet sich enttäuscht. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wird der Begriff „Prägung“ in einer äußerst willkürlichen und unkritischen, ja irreführenden Weise verwendet. Man fragt sich, warum dieser klare, scharf definierte Begriff der Verhaltensforschung so weit verwässert werden muß, bis er schließlich praktisdi auf alles, was Einfluß auf die Entwicklung hat (inklusive der Erbanlagen — vgl. den Beitrag von Michel), angewandt werden kann und zwischen den Begriffen Prägung, Fixierung, Introjizierung, Identifizierung, Lernen und bedingter Reflex ein unerfreuliches Konglomerat entsteht. Leyhausen und Lhotsky befürworten die Nutzbarmachung der Ergebnisse der Verhaltensforschung für die Tiefenpsychologie. Sie skizzieren kurz einige wichtige Ergebnisse und Grundbegriffe der Tierpsychologie. Leyhausen befaßt sich dann mit dem auch für den Human-psychologen äußerst aufschlußreichen Thema der Partnerwahl beim Tier, während Lhotsky echte Prägungserscheinungen beim Menschen nachzuweisen versucht und zu diesem Zweck kurz drei Fälle von Fixierungen an den ersten Geschlechtspartner schildert. Daß es sich hierbei um irreversible Prägungen (im Sinne der Verhaltensforschung) auf ein bestimmtes Sexualobjekt handelt, vermag er jedoch nicht überzeugend darzulegen.

Allwohn behandelt in klarer und einleuchtender Weise das Problem der religiösen Hemmungen der Sexualität. Nach einer kurzen Darstellung des in der Bibel vertretenen Standpunktes gegenüber dem Geschlechtsverkehr bespricht er drei Fälle von pseudoreligiösen Hemmungen der Sexualität. Man sollte diese Hemmungen, meint er, nicht dem echten Glauben zur Last legen, da sie sich nach Entfernung der religiösen Tarnung als Hemmungen allgemein menschlicher Art enthüllen und in gleicher Weise auch bei vielen areligiösen Menschen vorliegen.

Verschiedene Referenten sprachen über die Rolle der sogenannten „Prägung“ in der Homosexualität.

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