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Alexander, F. (1956). ZWEI FORMEN DER REGRESSION UND IHRE BEDEUTUNG FÜR DIE THERAPIE. Psyche – Z Psychoanal., 9(11):668-683.

(1956). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(11):668-683

ZWEI FORMEN DER REGRESSION UND IHRE BEDEUTUNG FÜR DIE THERAPIE

Franz Alexander, M.D.

Ursprünglich beschrieb Freud die Regression als eine Tendenz, von einer später erworbenen, fortgeschritteneren Stufe des Ichs und der Instinkt-organisation auf primitivere Phasen zurückzukehren. In der Regel tritt derartiges ein, wenn das Ich Konfliktsituationen gegenübersteht, die es nicht bewältigen kann. Es sucht dann nach Sicherheit, indem es auf eine Stufe seiner Entwicklung zurückkehrt, die es noch erfolgreich beherrschte. Mit anderen Worten: es kehrt auf den Zustand vor dem Konflikt zurück. Diese ehemals erfolgreichen Anpassungsformen nennt Freud Fixierungspunkte. Da die Ichentwicklung niemals abgeschlossen ist, haben diese älteren Fixierungen eine gewisse Besetzung vom Ich her beibehalten. Freud illustriert diese Auffassung mit dem Bilde einer in feindliches Gebiet vordringenden Armee, die an strategisch wichtigen Punkten Truppenteile zurückläßt, um im Falle eines Rückzuges vor einer feindlichen Übermacht dorthin zurückkehren zu können. Entsprechend dieser Auffassung besteht zwischen Fixierung und Regression eine reziproke Beziehung. Je stärker die Ichbesetzung an einen Punkt fixiert ist, desto wahrscheinlicher wird die Regression dorthin erfolgen, wenn später Konflikte auftreten. Die Regression dient der Befriedigung von Bedürfnissen, die in einer neuen konflikthaften Situation, die das Ich noch nicht bewältigt hat, unbefriedigt blieben.

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