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Meinertz (1956). Psychotherapie und Tiefenpsychologie: Binswanger, Ludwig: Ausgewählte Vorträge und Aufsätze. Bd. II. Zur Problematik der psychiatrischen Forschung und zum Problem der Psychiatrie. Bern (Francke Verlag) 1955. 326 Seiten, 24,50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 9(12):912-920.

(1956). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(12):912-920

BUCHBESPRECHUNGEN

Psychotherapie und Tiefenpsychologie: Binswanger, Ludwig: Ausgewählte Vorträge und Aufsätze. Bd. II. Zur Problematik der psychiatrischen Forschung und zum Problem der Psychiatrie. Bern (Francke Verlag) 1955. 326 Seiten, 24,50 DM.

Review by:
  Meinertz

Das bereits im ersten Bande (vgl. Psyche II, 2, Seite 296) angeschlagene Thema der Problematik psychiatrischer Forschung soll hier noch ausgiebiger zu Worte kommen, durch Einbeziehung der Psychoanalyse und vor allem der Daseinsanalyse Heideggers und der auf ihr aufbauenden Arbeiten Szilasis. Es handelt sich also um den Entwurf „einer philosophischen Besinnung auf das Wesen der Wissenschaft überhaupt und der Psychiatrie im Speziellen“. (Die grundsätzlich einheitliche Struktur von Psychose und Neurose ist ein wesentliches Moment von Binswangers Auffassung, Ref.) Die Aufsätze dieses Bandes stammen aus den Jahren 1920-1950.

Psychoanalyse und Psychiatrie (1921). Die Psychoanalyse ist, wie Binswanger sagt, der (bisherigen) Psychiatrie an systematischem Gehalt und Zusammenhang weit überlegen infolge ihres überaus einheitlichen, wenn auch ebenso einseitigen Bildes, das sie vom Menschen entwirft. Der phänomenologischen Forschungsrichtung ist es vorbehalten, beide Disziplinen in den Fluß ihrer wissenschaftliche Arbeit aufzunehmen. Im Gegensatz zur psychiatrisch-klinischen, rein naturwissenschaftlichen Betrachtung sieht die Psychoanalyse die Krankheit nicht als einen fremden Eindringling, sondern als ein in kontinuierlichem Fluß befindliches Stück der ganzen lebendigen Persönlichkeit. Im Vordergrund der Menschenbetrachtung Freuds steht ein nach Normen und Werten urteilendes geistiges Wesen, nicht ein bloß Reize empfangender, die Wirklichkeit bloß abbildender und motorisch auf sie reagierender Automat.

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