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Storch (1956). Schultz-Hencke, Harald: Das Problem der Schizophrenie. Stuttgart (Georg Thieme) 1952. 308 Seiten, 27,— DM.. Psyche – Z Psychoanal., 9(12):920-926.

(1956). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(12):920-926

Schultz-Hencke, Harald: Das Problem der Schizophrenie. Stuttgart (Georg Thieme) 1952. 308 Seiten, 27,— DM.

Review by:
  Storch

Für Schultz-Hencke sind die Psychosen nicht primär-organische Zerfallsprozesse, vielmehr durchaus verstehbare, psychologisch aufklärbare Geschehnisse. Sie sind als Neurosenvarianten zu beschreiben.

Schultz-Hencke entwickelt bekanntlich seine Neurosenlehre von den menschlichen Antriebs- und Bedürfnisbereichen her, die er nach den Sphären von Besitz, Geltung und Sexualität als captative, retentive, agressiv-destruktive und sexuelle oder zärtliche unterscheidet. Aus dem antinomischen Charakter dieser Bedürfnisbereiche, in denen der menschliche Entfaltungsdrang mit der Härte der Welt und ihren Forderungen zusammenstößt, entsteht die ubiquitäre Gehemmtheit des Menschen. Die neurotische Struktur ist durch ein Übermaß der Gehemmtheit gekennzeichnet, das mit erhöhter Sensibilität und starker motorischer Entladungsbereitschaft einhergeht.

Die ersten Ursprünge der Psychosen fallen in die kindliche Frühzeit. Etwa gleichzeitig oder noch früher als die oralen oder gar manualen Weltzuwendungen, meist im Zusammenhang mit einer traumatisierenden Familiensituation, bildet sich eine frühe Gehemmtheit der emotionalen Zuwendung zur Welt. Vor der gefährlichen Welt zieht sich das Kind blitzartig in sich selbst zurück und nimmt das Gefahrdrohende nur lückenhaft wahr. Dabei setzt ein lebhaftes Denken von archaisch-infantilem Gepräge ein, das die „Lücken“ ausfüllt.

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