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Herzog, E. Herzog-Dürck, J. (1956). PSYCHOTHERAPIE UND MENSCHLICHE FREIHEIT: Das Lebenswerk Fritz Künkels. Psyche – Z Psychoanal., 10(6):404-414.
  

(1956). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(6):404-414

PSYCHOTHERAPIE UND MENSCHLICHE FREIHEIT: Das Lebenswerk Fritz Künkels

Edgar Herzog und Johanna Herzog-Dürck

Künkels Stellung in der Psychotherapie

Für das Werk Fritz Künkels ist es kennzeichnend, daß es niemals eine Künkel-Orthodoxie gegeben hat, noch geben kann, etwa in dem Sinne, wie man von der Orthodoxie mancher anderer psychotherapeutischer Richtungen gesprochen hat. Denn seine Persönlichkeit wie seine Lehre war lebendige Offenheit nach der ganzen, nie abschließbaren Wirklichkeit des Menschen hin. Darum konnte Künkel auch die Funde der verschiedenen Schulen gelten lassen und mitverarbeiten, während er selbst unbeirrbar seine eigenen und ganz andersartigen Gesichtspunkte herausarbeitete.

Das große Hauptthema des Künkelschen Werkes sind die menschlichen Beziehungen. Freilich in einem ganz bestimmten Sinne, der sich aus den folgenden Ausführungen erhellen wird. Ursprünglich von Sigmund Freud und seiner Psychoanalyse ausgehend, schloß sich Künkel später der Individualpsychologie Alfred Adlers an. Noch vor 1930 bildete sich seine eigene Konzeption heraus, die schließlich von der Individualpsychologischen Gesellschaft mit dem Ausschluß beantwortet wurde. Aber heute noch wird es selbst von Fachleuten vielfach übersehen, wie verschieden Künkels methodischer Ansatz von dem der Individualpsychologie ist. Wie die Methode Freuds muß man ja auch die Adlers noch als eine naturwissenschaftliche bezeichnen, stellt sie doch eine Art Naturwissenschaft der Gesellschaft dar.

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