Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: PEP-Web Archive subscribers can access past articles and books…

PEP-Web Tip of the Day

If you are a PEP-Web Archive subscriber, you have access to all journal articles and books, except for articles published within the last three years, with a few exceptions.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Müller, C. (1957). Gressot, M.: Psychanalyse et Connaissance. Contribution à une Epistemologie psychanalytique. (Revue Française de Psychoanalyse, Januar-Juni 1956.). Psyche – Z Psychoanal., 11(4):777-779.
   

(1957). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(4):777-779

ZEITSCHRIFTEN IN ÜBERSICHT

Gressot, M.: Psychanalyse et Connaissance. Contribution à une Epistemologie psychanalytique. (Revue Française de Psychoanalyse, Januar-Juni 1956.)

Review by:
C. Müller

Dem Verfasser fiel die Aufgabe zu, am 18. Kongreß der „Psychanalystes de Langues Romanes“ über das Thema Psychoanalyse und Erkenntnis zu berichten. Wenn im Untertitel angedeutet wird, daß es sich zugleich um einen Beitrag zur Epistemologie der Psychoanalyse handelt, so wird dadurch sofort die Schwierigkeit beleuchtet, in der sich der Autor angesichts eines so heiklen Gegenstandes befand. Halten wir gleich eingangs fest, daß Gressots Arbeit ein Muster klarer und übersichtlicher Darstellung ist und in ihrer Vollständigkeit weit über den Bereich allgemeiner Kongreßreferate hinausgeht. Sie könnte mit Fug und Recht als in sich geschlossener Abschnitt einer psychoanalytischen Enzyklopädie gelten.

Während im deutschen Sprachgebrauch „Wissen“, „Kenntnis“ und „Erkenntnis“ getrennte Begriffe sind, faßt die französische Sprache sie im Wort „connaissance“ zusammen. Grehot hält sich bei der Definition an Lalande, d. h. connaissance = cognitio ist derjenige Akt, in dem das Objekt vom Subjekt unterschieden wird und in dem zugleich das Objekt „verstanden“ wird. Diese Definition entspricht weitgehend der deutschen „Erkenntnis“ (siehe z. B. Hoffmeister, Wörterbuch der philosophischen Begriffe), während „Wissen“ für uns vor allem auf einer Vergangenheitsvorstellung beruht. Differenzierungen dieser Art sind für das Verständnis der vorliegenden Abhandlung jedoch von nebensächlicher Bedeutung.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.