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Zillinger, G. (1957). DIE POLARISATIONSFÄHIGKEIT IM SPIEGEL VON TRÄUMEN. Psyche – Z Psychoanal., 11(6):374-387.
  

(1957). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(6):374-387

DIE POLARISATIONSFÄHIGKEIT IM SPIEGEL VON TRÄUMEN

Gerrit Zillinger

I

„In allem wollt Ihr verantwortlich sein! Nur nicht für Eure Träume! Welcher Mangel an folgerichtigem Mut! Nichts ist mehr Euer eigen als Eure Träume —, nichts mehr Euer Werk! — Stoff, Form, Dauer, — Schauspieler, — Zuschauer Eurer Träume: alles seid Ihr selbst!“ — Mit diesen Worten hat Nietzsche (zit. bei Gauger) „den Traum als sinnvollen Ausdruck der inneren Wirklichkeit“ angesprochen. „Träume zeigen das Vermögen der Seele, ihre Zuständlichkeit und ihre eigenen Abläufe zu verbildern“ (Siebenthal). Das ist in moderner Formulierung die gleiche Erkenntnis.

Träume werden bildhaft, szenisch erinnert und berichtet. Mit anderen Worten: Es handelt sich bei Träumen um ein in Bildern sich vollziehendes mehr oder minder dramatisches Geschehen, dessen Urheber und Zuschauer gleichermaßen der Träumende ist. Werden tatsächlich „Zuständlichkeit und eigene Abläufe der Seele“ in Träumen verbildert, so steht zu erwarten, daß die Dramatik der Träume die innere Lebendigkeit oder gegebenenfalls einen Vitalitätsverlust des Träumers in eben dem Zeitpunkt eines Traumes widerspiegelt — und zwar weitgehend unabhängig von der im Augenblick vordergründigen Thematik des Traumes.

Zwei Begriffe und ihre Bedeutung im Rahmen unserer Überlegungen sollen eingangs diskutiert werden: Dramatik bzw.

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