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Winnicott, D.W. (1958). ÜBER DIE FÄHIGKEIT, ALLEIN ZU SEIN. Psyche – Z Psychoanal., 12(6):344-352.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(6):344-352

ÜBER DIE FÄHIGKEIT, ALLEIN ZU SEIN

Dr. D. W. Winnicott

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Übersetzung: Dr. M. von Niederhöffer

Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf eines der wichtigsten Zeichen der Reife der emotionellen Entwicklung lenken, auf die Fähigkeit, allein zu sein.

Es ist wohl richtig, zu sagen, daß in der psychoanalytischen Literatur mehr über die Angst vorm Alleinsein oder über den Wunsch, allein zu sein, geschrieben worden ist als über die Fähigkeit, allein zu sein; desgleichen ist viel über den Zustand des Entrücktseins (withdrawal) geschrieben worden, eine Abwehrorganisation, die die Erwartung, verfolgt zu werden, voraussetzt. Mir scheint eine Diskussion über die positiven Aspekte der Fähigkeit zum Alleinsein nicht unwichtig, zumal ein Thema dieser Art Gelegenheit gibt, unsere infolge der neueren Arbeiten über Ich-Psychologie etwas veränderte Einstellung zu der Umwelt mit zu berücksichtigen.

Vielleicht gibt es in der Literatur spezielle Versuche, sich mit der Fähigkeit, allein zu sein, auseinanderzusetzen; mir sind sie nicht bekannt. Ich möchte jedoch auf Freuds Konzept der Objektwahl nach dem Anlehnungstyp (Zur Einführung in den Narzißmus, 1914) hinweisen; desgleichen auf die Gesamtrichtung der Arbeit von Alice Balint mit ihrer Konzeption der primären (archaischen) Objektbeziehung, die eine Fortentwicklung der „passiven Objektliebe“ Ferenczis ist. Vielleicht darf ich auch auf eine eigene Arbeit „Primal maternal preoccupation“[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

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