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de Boor, S. (1958). Dolto-Marette, Françoise: Eine neue Hypothese über die sogenannten Eifersuchtsreaktionen bei der Geburt jüngerer Geschwister. (Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 6. Jahrg. Heft 5/6.). Psyche – Z Psychoanal., 12(8):875-876.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(8):875-876

Dolto-Marette, Françoise: Eine neue Hypothese über die sogenannten Eifersuchtsreaktionen bei der Geburt jüngerer Geschwister. (Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 6. Jahrg. Heft 5/6.)

Review by:
Seemann de Boor

Die Pariser Psychotherapeutin gibt an Hand von zwei Fällen aus ihrer eigenen Familie und eines dritten Behandlungsfalles eine lebendige Schilderung der vielgestaltigen Reaktionen bei der Geburt von Geschwistern. Bei ihren eigenen Kindern gelingt es innerhalb weniger Wochen, das relative Verhalten der älteren Geschwister zu normalisieren. Bei dem Patienten R. ist eine Korrektur der moralisierenden Einstellung der Erwachsenen nötig, um die Fehlhaltung des Jungen zu heilen. Die kluge Mutter zeigt uns sehr eindringlich, wie sie ihren Kindern durch ihre aktive Teilnahme am Spiel einen Weg eröffnet, auf dem diese unerträglich gewordene emotionale Spannungen ohne Schuldgefühle entladen können. Zu diesem Verfahren gehört allerdings außer Klugheit auch schöpferische Phantasie. Die Verfasserin vertritt die Ansicht, daß die Gefährdung des älteren Kindes nicht in erster Linie durch das Erlebnis der „Entthronung“ bedingt ist. Der erste Typus der Liebe ist. die Identifizierung, daher ist nicht das Erscheinen des Babys an sich unheilvoll, sondern der Zwang, sich mit ihm zu identifizieren, der eine biologische Absurdität darstellt, die das Kind unbewußt fühlt und gegen die es sich durch aktive und passive Abwehrmechanismen zur Wehr setzt. Das ältere Kind ist der gleichzeitigen Identifizierung mit der Mutter und dem Baby nicht gewachsen.

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