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Seemann, W.F. (1959). Vorträge des Kongresses der Allgemeinen Ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie in Freudenstadt im April 1956. Herausgegeben von E. Kretschmer, Tübingen. Stuttgart (Georg Thieme Verlag) 1957. 116 Seiten, kart. 10,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 12(12):913.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(12):913

Vorträge des Kongresses der Allgemeinen Ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie in Freudenstadt im April 1956. Herausgegeben von E. Kretschmer, Tübingen. Stuttgart (Georg Thieme Verlag) 1957. 116 Seiten, kart. 10,80 DM.

Review by:
W. F. Seemann

Die Vorträge des Kongresses gelten den Leitthemen: 1. Soziologie und Psychotherapie, 2. Psychosomatik, 3. Klinische Psychotherapie. Es entspricht den Verhältnissen der Gesellschaft, wenn die Autoren diese Themen von den ver-schiedensten theoretischen Konzeptionen her behandeln. Es dominiert lediglich eine Ausrichtung auf die Arbeiten E. Kretschmers.

Aus der Vielzahl anregender Details sei besonders auf den Beitrag von Laforgue (Psychosomatik und Familienneurose) hingewiesen. Der hier abgehandelte Begriff Familienneurose als ein neurotisches Phänomen mit familiärer Tradition ist eine interessante Bereicherung der Neurosenpsychologie; er wäre ohne die intensiven Bemühungen der letzten Jahrzehnte um eine adäquatere Psychologie des Ich nicht denkbar. Andererseits werden Hoffnungen auf ein dementsprechend abgegrenztes korrelatives somatisches Geschehen enttäuscht: für die Vorstellung des inneren Konfliktes der in ihrer Ichentwicklung gehemmten Persönlichkeit kommt die ganze Skala somatischer Störungen und Krankheiten in Frage.

Unter den Arbeiten zur klinischen Psychotherapie interessiert insbesondere der Beitrag von G. Punell zur sogenannten Milieutherapie bei Schizophrenen. Er stellt zusammen mit dem Referat W. Schultes über die weiter ausgebaute Arbeitstherapie einen wichtigen Beitrag dar für die Möglichkeiten in der Anstaltspraxis, die anderenorts viel zu wenig in Angriff genommen sind; zwar setzen sie auch ein Höchstmaß an persönlichem ärztlichem Engagement voraus, das dem bei der Psychotherapie von Psychosen kaum nachsteht.

Die in größerer Zahl von Autoren angemeldeten, freien Vorträge werden leider nur in Form kurzer Zusammenfassungen referiert.

W. F.

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