Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To view citations for the most cited journals…

PEP-Web Tip of the Day

Statistics of the number of citations for the Most Cited Journal Articles on PEP Web can be reviewed by clicking on the “See full statistics…” link located at the end of the Most Cited Journal Articles list in the PEP tab.

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Erikson, E.H. (1959). Identitat Und Entwurzelung in Unserer Zeit: Ansprache auf der 11. Jahrestagung der “World Federation for Mental Health” in Wien, 1958. Psyche – Z Psychoanal., 13(1):25-36.
    

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(1):25-36

Identitat Und Entwurzelung in Unserer Zeit: Ansprache auf der 11. Jahrestagung der “World Federation for Mental Health” in Wien, 1958

Erik H. Erikson

Translated by:
Käte Hügel

Meine Damen und Herren!

Sie alle kennen die Erfahrung, daß man tage-, ja wochenlang von einer Melodie verfolgt wird. Man summt oder pfeift sie, zuerst kaum bewußt, dann aber wie unter einem Zwang, der einen schließlich etwas elend machen kann. Die Befreiung von solcher Tyrannei gelingt manchmal erst, wenn man die Botschaft in der Melodie erkannt hat.

So ging es mir in den letzten Wochen mit Stellen aus Dvoraks “In der neuen Welt”. Als ich mir endlich zuhörte, war es unschwer zu erkennen, daß ich damit beschäftigt war, mich auf diesen Augenblick vorzubereiten, wo ich vor Ihnen stehen und über Identität und Entwurzelung sprechen würde. Die Symphonie “In der neuen Welt”, diese Mischung von amerikanischen Weiten und europäischen Tälern, sollte wohl die Erinnerung an gewisse Skrupeln und Symptome meiner eigenen Auswanderung übertönen. (Ich habe diese Stadt meiner Studien vor genau 25 Jahren verlassen.) Vor allem aber sollte sie, glaube ich, mich in meiner historischen Stellung als amerikanischer Einwanderer bestärken. Denn bald nach meiner Übersiedlung machte dieser Begriff bekanntlich dem des “refugee”, des Flüchtlings, Platz—wie ja auch ältere amerikanische Begriffe wie “Pionier” und “Siedler” schon fast mythologisch geworden und durch Bezeichnungen wie “migrants” und “itinerants”, also Wandernde, Umherziehende, ersetzt sind.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.