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Ries, H. (1959). Fortsetzung der Analyse Einer “Personlichkeitsspaltung”. Psyche – Z Psychoanal., 13(1):63-79.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(1):63-79

Fortsetzung der Analyse Einer “Personlichkeitsspaltung”

Hannah Ries

Translated by:
M. V. Niederhöffer

Ich werde zunächst die Hauptdaten meiner früheren Arbeit kurz zusammenfassen. Mary, Tochter eines wallisischen Arbeiters und eines ehemaligen Kindermädchens aus Mittelengland, wurde in Wales geboren und wuchs dort auf. Während der sechs Monate dauernden Stillperiode war sie ein glücklicher, wohlentwickelter Säugling. Als jedoch die Muttermilch plötlich versiegte, mußte sie abgesetzt werden, und von da an bestanden während der ganzen Kindheit Eßschwierigkeiten. Nach dem Verlust der Brust verschob sie anscheinend ihre libidinösen Strebungen auf den Penis des psychosenahen Vaters, und es entstand eine primitive Bindung mit großen Schuldgefühlen, die zu ihrer Charakterdeformation beitrugen.

Die Mutter, die in zunehmendem Maße als notwendige, jedoch verachtete Dienerin angesehen wurde, akzeptierte masochistisch diese Rolle. Mary kam nie mit anderen Kindern zurecht und hatte im Alter von 13 Jahren einen Nervenzusammenbruch. Sie verwendete, als sie nicht mehr in die Schule ging, ihre hohe Intelligenz dazu, um sich durch von der Mutter beschaffte Bücher weiterzubilden.

Sie wurde durch einen Gynäkologen, der keinen organischen Grund für drei Fehlgeburten finden konnte, zur Analyse geschickt. Erst während der Analyse zeigte sich die Schwere ihrer Erkrankung, die während der nahezu achtjährigen Analyse zu drei weiteren Fehlgeburten führte.

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