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Glover, E. (1959). Zur Frage der Ich-Deformierungen: Symposions-Beitrag. Psyche – Z Psychoanal., 13(2):112-121.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(2):112-121

Zur Frage der Ich-Deformierungen: Symposions-Beitrag

Edward Glover

Translated by:
Käte Hügel

Der Aufgabestellung nach ist dieses Symposion in gerader Linie mit einem früheren Kongreß-Symposion über “Ich-Stärke und Ich-Schwäche” verwandt; damals gelangten wir zu unbefriedigenden und sogar verwirrenden Schlußfolgerungen, und ich fürchte, es wird uns diesmal nicht anders gehen. Auch die Gründe, warum das so ist, werden die gleichen sein wie seinerzeit, nämlich daß die allgemeinen beschreibenden Begriffe wie “Ich-Stärke”, “Ich-Schwäche”, “Deformierung”, “Entstellung”, “Einschränkung”, “Verarmung”, “Abweichung” oder “Unreife” noch immer nicht wisenschaftlich exakt zu fassen sind und auch kaum eine solche wissenschaftliche Bedeutung verdienen, wie sie z. B. der Begriff “Verdrängung” bekommen hat. Wenn man von Ich-Deformierung spricht, so meint man damit einfach, daß der seelische Apparat in seinen Funktionen gestört ist, und wir können erst etwas Vernünftiges unternehmen, wenn wir genau festgestellt haben, welcher Teil oder welche Schicht des Ich gestört ist, wie, wann und warum, und mit welchen anderen seelischen Reaktionen diese Ich-Störung verknüpft ist. Klinisch, ätiologisch und metapsychologisch betrachtet, ist der Begriff der Ich-Deformierung also mehr denn nutzlos, er ist geradezu irreführend.

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