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Adler, G. (1959). Ich-Integration und Urbilder der Conjunctio. Psyche – Z Psychoanal., 13(3):185-193.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(3):185-193

Ich-Integration und Urbilder der Conjunctio

Gerhard Adler

Zur genaueren Abgrenzung möchte ich gleich am Anfang sagen, daß ich mein Thema nur von seinem weiblichen Aspekt her zu behandeln beab-sichtige. Mit einer Ausnahme ist mein Material einem bestimmten Falle entnommen. Anhand dieses Materials werde ich den Versuch machen, zu zeigen, wie sich das archetypische “pattern” der Conjunctio entwickelt, beginnend mit und basiert auf dem Archetypus des Inzestes. Weiter werde ich versudchen zu zeigen, in welcher Weise die individuelle Situation diese archetypische Verhaltensform aktualisiert, und zwar in einer negativen Weise als sie verhindernd oder in einer positiven Weise als sie konstellie-rend. Im gebotenen Rahmen muß ich mich aufs äußerste kurz fassen.

Es handelt sich um eine Patientin in der ersten Hälfte der Vierziger mit schwerer Agoraphobie. Ich fand in ihrem Fall, ebenso wie in anderen ähn-lichen Fällen, daß die Ursache des Symptoms in einer Kombination zweier Faktoren lag: einmal in einer sehr frühen Störung der “Urbeziehung” (E. Neumann [1]), zu der dann ein inzestuöses Problem von seiten des Vaters hinzutritt. Zunächst einmal hat die Abwesenheit des “mütterlichen Teme-nos” die Bedrohung durch den offenen Raum herbeigeführt. Die wirkliche Mutter hat sich als ungenügend erwiesen und hat damit die negative “große Mutter” konstelliert. Damit findet es das Kleinkind zu schwierig, sich mit der Mutter zu identifizieren, und leidet an einem Mangel des “primären Enthaltenseins”.

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