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PEP-Web Tip of the Day

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Fleck, S. Lidz, T. Cornelison, A. Schafer, S. Terry, D. (1959). Inzestuöse und Homosexuelle Problematik. Psyche – Z Psychoanal., 13(5-6):330-344.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(5-6):330-344

Inzestuöse und Homosexuelle Problematik

Stephen Fleck, M.D., Theodore Lidz, M.D., Alice Cornelison, MSS, Sarah Schafer, M.A. und Dorothy Terry, Ph.D.

Die grundlegende Bedeutung von Inzestproblemen für den Krankheits-beginn, die Symptomatik und die therapeutische Behandlung jugendlicher scchizophrener Patienten, die im Yale Psychiatric Institute untersucht und behandelt wurden, ist immer offenkundiger geworden. Wir sind zu der Auffassung gelangt, daß die Furcht des Patienten vor Überschwemmung seines Ichs durch inzestuöse Impulse ihn zu weiterem panischem Rückzug oder zur Intensivierung seiner starren Abwehr bringt. Häufig zeigt sich — insbesondere bei männlichen Patienten — ein Schwanken zwischen inzestuöser und homosexueller Angst und Phantasie. Mehrere eindrucksvolle Beispiele ließen erkennen, daß sich die inzestuösen Vorstellungen des Patienten auf faßbare Schwierigkeiten in der Elternbeziehung gründeten. Zu einer weiteren Klärung dieser Dinge wandten wir uns daher den 16 schizophrenen Patienten zu, deren intrafamiliäres Milieu wir intensiv untersucht hatten. Unter Anlegung von strengen Maßstäben zeigte sich, daß mindestens bei der Hälfte dieser Patienten Inzestprobleme eine entscheidende Rolle spielten. Sieht man die Schwierigkeiten des Patienten auf dem Hintergrund der Familiensituation und nicht nur einfach intrapsychisch, so gewinnen diese Probleme wie viele andere schizophrene Symptome auch neue Bedeutung und eine besser faßbare Ätiologie.

Wir beschäftigen uns hier nicht mit wirklichem Inzest, wie er von verschie-denen Autoren als ein gelegentlicher traumatischer Faktor im Leben schizophrener Patienten festgestellt wurde.

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