Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To use the Information icon…

PEP-Web Tip of the Day

The Information icon (an i in a circle) will give you valuable information about PEP Web data and features. You can find it besides a PEP Web feature and the author’s name in every journal article. Simply move the mouse pointer over the icon and click on it for the information to appear.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Bowlby, J. (1959). Über das Wesen der Mutter-Kind-Bindung. Psyche – Z Psychoanal., 13(7):415-456.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(7):415-456

Über das Wesen der Mutter-Kind-Bindung

John Bowlby

Translated by:
U. Seemann de Boor

Einführung

Die Psydioanalytiker sind sich einig in der Erkenntnis, daß die ersten Objektbeziehungen des Kindes den Grundstein seiner Persönlichkeit legen; über die Natur und Dynamik dieser Beziehung besteht jedoch noch keine Übereinstimmung. Zweifellos sind die Meinungsverschiedenheiten gerade wegen der Wichtigkeit des Gegenstandes so groß und die Wellen des Gefühls oft so hoch. In dieser Arbeit gehe ich davon aus, daß wir alle hinsiditlich der empirischen Tatsadie übereinstimmen, daß sich in den ersten zwölf Lebensmonaten ein starkes libidinöses Band zwisdieh Mutter und Kind knüpft. Unsere Meinungsverschiedenheiten beziehen sich auf die Frage nach dem Zustandekommen dieser Beziehung. Weldie dynamischen Kräfte be-wirken und fordern nun tatsächlich die Entstehung dieser Bindung?

Ich möchte mit einer ganz kurzen Beschreibung von vier verschiedenen Auffassungen beginnen, die in mehr oder weniger reiner Form in der psychoanalytischen oder psychologischen Literatur zu finden sind. Daran an-schließend werde ich eine fünfte Auffassung skizzieren, von der ich annehme, daß sie den Tatsachen mehr entspridit, Danach werde ich kritisch darzustellen versuchen, was führende Analytiker in früheren und neueren Arbeiten dazu geäußert haben.

Bevor ich die von mir bevorzugte Theorie darstelle, ist es erforderlich, mehr oder weniger summarisch erstens die Theorien, einschließlich der von Piaget, über Wahrnehmen und Erkennen zu diskutieren und zweitens einige der neueren Theorien über das Instinktverhalten zu erwähnen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.